Unseriöse Trading-Plattformen: hochaktuelle Betrugsfälle!

Unseriöse Trading-Plattformen wachsen anscheinend täglich heran. Immer mehr Betroffene schreiben uns und teilen mit, auf welchen Plattformen und bei welchen Brokern schlechte Erfahrungen gemacht worden sind.

Sollten auch Sie von einer unseriösen Trading-Plattform betroffen sein, können Sie hier überprüfen, ob Ihr Anbieter bereits aufgeführt wird. Wir aktualisieren diese Liste fortwährend und sind auf Zusendungen von Betrugsopfern angewiesen. Ferner scannen wir regelmäßig die Warnlisten internationaler Finanzaufsichten.

Dennoch kann es sein, dass Ihr Broker oder Ihre Plattform hier nicht aufgeführt wird – das ist ausdrücklich keine Entwarnung. Denn womöglich gibt sich Ihr Finanzdienstleister noch den Anschein, seriös zu sein. Bald könnte er untenstehend aufgeführt werden.

Unseriöse Trading-Plattformen? Anwalt berät und unterstützt bei Problemen!
Sieht echt aus, ist sie aber nicht: Als Rechtsanwalt für Trading Betrug haben wir bereits zahllose dieser unseriösen Trading-Plattformen gesehen.

September 2022: schwarze Liste betrügerischer Trading-Plattformen

Zu den folgenden Anbietern liegen uns eingehende Warnmeldungen und Berichte von geschädigten Geldanlegern vor. Wir raten davon ab, dort Einzahlungen zu leisten:

  1. Bxfid.com
  2. PilotGain
  3. Appoint Credit Union
  4. PM International
  5. swiss-golden.com
  6. CertaInvest
  7. ITBITRADE (itbitrade.net)
  8. DashStamp
  9. Dex-Trade
  10. global-solution.pro
  11. CryptBits Official Limited (cryptbitsofficial.com)
  12. pilotgain.com
  13. BitlQ
  14. GOLDFINANCEFX (goldfinancefx.com)
  15. Gigachain
  16. DefStand
  17. Arbiten (arbiten.com)
  18. BLUEINCAPITAL (blueincapital.com/trading)
  19. NMLS Consumer Access
  20. Wealth Markers Fx2 (t.me/wealthmakersfx2)
  21. Trade Markets (trademarkets.eu)
  22. Insights Group UAB
  23. Soldo Financial Services Ltd.
  24. Epicinvests
  25. etrade (e-trade.cc)
  26. Bitcoin360 AI
  27. LV Grow
  28. Universal Option Forex
  29. tedex (tedex.co)
  30. Definite Area

Keine abschließende Aufzählung: Trading-Betrug wächst als Cybercrime-Phänomen

Die oben dargestellte Liste an unseriösen Trading-Plattformen ist nicht abschließend. Denn viele der Betrüger agieren für einen gewissen Zeitraum so, dass der Anlagebetrug nicht auffällt.

Daher muss damit gerechnet werden, dass aktuell betrügerische Trader nicht immer auf den schwarzen Listen zu finden sind. Diese können dort nur auftauchen, wenn zuvor die Geschädigten den Trading Betrug melden oder sich die kritischen Stimmen mehren.

Sollten Sie aktuell Probleme mit Ihrem Trader oder Ihrer Trading-Plattform haben, ohne dass dieser Anbieter auf einer schwarzen Liste auftaucht, ist dies leider keine Entwarnung. Es ist möglich, dass Sie die erste Person sind, welche die zwielichtigen Machenschaften melden werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt für Trading Betrug.

Sofort-Tipp: Indizien für eine unseriöse Trading-Plattform sind beispielsweise fehlende Lizenzen, plötzlicher Kontaktabbruch vom Broker, Website offline oder steter, psychologischer Druck, dass mehr Geld eingezahlt werden soll.

Wie gehen die Tradingbetrüger konkret vor?

Die Täter sind in international vernetzen Betrügerbanden aktiv. Sie arbeiten mit Callcentern, Website-Designern und Video-Produzenten. All dies dient dem „Marketing“ der unseriösen Trading-Plattform.

Zunächst wird der Kontakt zum potenziellen Betrugsopfer aufgebaut. Dies kann durch eine direkte Kontaktaufnahme über Chatprogramme oder soziale Medien geschehen. Andernfalls wird derart viel Werbung zur unseriösen Trading-Plattform geschaltet, dass früher oder später Personen auf diesen gefälschten Handelsplattformen einen Account erstellen. Dies wird auch als Trading-Plattform Betrug bezeichnet.

Im weiteren Verlauf wird ein „persönlicher Betreuer“ und „professioneller Broker“ zugeteilt. Diese Person ist dafür zuständig, die Betrugsopfer zu immer weiteren Einzahlungen zu bewegen. Gleichzeitig werden den Betrugsopfern auf den unseriösen Trading-Plattformen in optisch hübscher Aufmachung angebliche Trading-Gewinne suggeriert. Insbesondere beim Bitcoin Trading Betrug werden massivste Kurssteigerungen präsentiert.

Erst wenn die Auszahlung des investierten Geldes und der vorgespielten Gewinne verlangt wird, entpuppt sich dies alles als ausgemachter Trading Betrug. Die Betroffenen kommen nicht an ihr Geld. Stattdessen werden Ausflüchte mitgeteilt, weshalb gerade jetzt eine Auszahlung nicht möglich sei – oder es wird noch mehr Geld verlangt.

Unseriöse Trading-Plattformen im Ausland – besonders problematisch?

Erfahrungsgemäß sitzen die meisten betrügerischen Trader nicht in Deutschland, sondern im Ausland. Vielfach wird aus dem osteuropäischen Raum heraus agiert, dort befinden sich zahlreiche Betrügernetzwerke. Doch auch Hongkong, Singapur und Südamerika weisen diese Täterstrukturen hinter den unseriösen Trading-Plattformen vermehrt auf.

Für Betrugsopfer stellt dies eine Herausforderung dar, denn nicht immer sind die deutschen Strafverfolgungs- und Ermittlungsbehörden automatisch zuständig. In den derzeit aktuellen Trading-Betrugsfällen ist es daher ratsam, die im Ausland zuständigen Behörden zu involvieren. Dies sollte in der jeweiligen Landessprache, mindestens jedoch in einwandfreiem Englisch erfolgen.

Wichtig zu verstehen ist, dass die internationale Kooperation von Ermittlungsbehörden zunimmt und erfolgreicher wird. So arbeiten beispielsweise Finanzaufsichten weltweit zusammen, um gegen kriminelle Finanzdienstleister vorgehen zu können. Es erfolgt ein intensiver Informationsaustausch zwischen den Staaten zu jeder um sich greifenden Online Trading Betrugsmasche.

Die betrügerischen Tradern, welche hinter den unseriösen Trading-Plattformen stecken, fühlen sich im Ausland sicher vor der Rechtsverfolgung aus Deutschland. Doch der Schein trügt, denn vermehrt werden Ermittlungserfolge gegen diese Betrügernetzwerke veröffentlicht. Auch Rechtsanwälte helfen dabei, gegen diese Banden juristisch vorgehen zu können.

Grundsätzlich gilt, dass auch im Ausland der Trading-Betrug als strafbare Handlung angesehen wird. Ferner sind Geldwäschethemen wie bei unseriösen Trading-Plattformen oftmals gegeben Gegenstand internationaler Kooperationen von Ermittlungsbehörden.

Trading-Betrug aus strafrechtlicher Sicht!

Bei den oben genannten, unseriösen Trading-Plattformen handelt es sich um Anbieter, die vermutlich strafrechtlich relevante Handlungen vornehmen. Konkret sieht das Strafgesetzbuch vor, dass Kapitalanlagebetrug gem. § 264a StGB mit einer empfindlichen Geld- und/oder Haftstrafe versehen ist.

Zu diesem Straftatbestand gehört es unter anderem, die Geldanleger proaktiv durch Unwahrheiten zu täuschen oder absichtlich relevante Anlageinformationen vorzuenthalten. Hierbei reicht es bereits aus, dass die Täter hinter der unseriösen Trading-Plattform zu hohe Renditen „garantieren“ (siehe auch Broker zahlt nicht aus).

Doch bei den derzeit um sich greifenden Trading-Betrugsfällen ist nicht nur ein Kapitalanlagebetrug gegeben. Oftmals werden Dokumente gefälscht, sodass Urkundenfälschungen gem. § 267 StGB einschlägig ist. Ferner wird Geldwäsche gem. § 261 StGB betrieben und mitunter sogar Nötigung gem. § 240 StGB angewendet, um auf Betrugsopfer rechtswidrig einzuwirken. Auch an die Untreue gem. § 266 StGB ist zu denken, wenn unseriöse Trader die Kundengelder annehmen und diese letztlich entgegen der Absprachen einbehalten oder verwenden.

Hierbei handeln die Finanzbetrüger hinter den unseriösen Trading-Plattformen zumeist in Banden und als kriminelles Gewerbe. Somit liegt eine Strafverschärfung vor, da bandenmäßig und gewerblich agiert wird.

Unseriöse Trading-Plattformen: zivilrechtliche Ansprüche gegen die Anbieter möglich?

Für die Durchsetzung etwaiger, zivilrechtlicher Ansprüche bedarf es stets eines Anspruchgegners. Dies kann im konkreten Einzelfall der angebliche Broker und Trader sein, der Sie betreut hatte. Betroffene könnten ferner ihre Ansprüche gegen die Betreiber der unseriösen Trading-Plattform richten.

In Frage kommen vertragliche Ansprüche auf Rückzahlung der investierten Gelder und Auszahlung der Gewinne. Dies aber nur, wenn tatsächlich ein rechtmäßiger Vertrag geschlossen worden ist und es faktisch Gewinne gibt.

Bei den Trading-Betrugsfällen ist dies nicht der Fall. Angeblich geschlossene Verträge dürften rechtswidrig sein, da betrügerisch motiviert. Ferner gibt es keine Gewinne, die ausbezahlt werden könnten, da die unseriöse Trading-Plattform lediglich vorgab, Renditen einzufahren.

Betrugsopfern bleibt in diesen Fällen aus zivilrechtlicher Sicht unter anderem ein Anspruch auf Schadensersatz, welcher im Strafverfahren geltend gemacht werden kann (Adhäsionsverfahren). Betroffene sollten sich nach einem Trading Betrug Hilfe einholen, und zwar schnell.

Kostenfreie Ersteinschätzung einholen, dann entscheiden!

Womöglich haben Sie Ihren Finanzdienstleister auf einer schwarzen Liste für unseriöse Trading-Plattformen vorgefunden. Nun fürchten Sie verständlicherweise um Ihr Vermögen.

Oder es ergeben sich derzeit Probleme mit Ihrem Broker und Trader, ohne dass ein Eintrag auf einer Warnliste aufgetaucht wäre. Dann könnte es sein, dass es sich um eine noch neue, dennoch unseriöse Trading-Plattform handelt.

Betroffenen von einem Trading-Betrug und allen Personen, die sich nicht sicher sind, ob sie betrogen wurden, wird eine kostenfreie Ersteinschätzung angeboten. Nutzen Sie gern das Kontaktformular oder melden Sie sich per E-Mail. Folgende Informationen benötigen wir:

  • Welche Trading-Plattform ist betroffen?
  • Weshalb kommt es zu Problemen?
  • Woraus begründen Sie Ihren Verdacht, dass es sich um einen unseriösen Anbieter handelt?


Zeitnah erhalten Sie eine kostenfreie Ersteinschätzung eines spezialisierten Rechtsanwalts. Auf Wunsch können unverzüglich die notwendigen, juristischen Maßnahmen gegen die Täter ergriffen werden. Ziel ist es, Ihr Geld zurück zu holen und gegen den Trading-Betrug umfassend vorzugehen.

Fragen und Antworten

Falls Sie aktuell Probleme mit Ihrem Broker, Trader oder einer Trading-Plattform haben, ohne diese auf einer schwarzen Liste zu finden, ist dies keine Entwarnung. Denn oftmals tauchen die Betrüger erst auf Listen auf, wenn bereits eine Vielzahl von geschädigten Geldanlegern offiziell den Trading-Betrug gemeldet haben.

 

Primär sollte nicht auf eine Liste im Internet geachtet werden, sondern darauf, ob ein Betrug vorliegt oder nicht. Erkundigen Sie sich bei einem spezialisierten Rechtsanwalt, was in Ihrem Fall zu tun ist und wie die Situation zu bewerten sein könnte.

Gern können Sie über das Kontaktformular oder per E-Mail eine kostenfreie Ersteinschätzung anfordern. Teilen Sie uns bitte mit, welcher Broker oder welche Trading-Plattform bei Ihnen Probleme verursacht. Wir nehmen den Hinweis gern in unsere Liste mit auf. Zeitgleich erhalten Sie eine Ersteinschätzung, die Ihnen für eine erste Orientierung dienlich sein kann.

Beim Trading-Betrug sind verschiedene Rechtsgebiete betroffen, sodass ein Rechtsanwalt über einschlägige Erfahrungen in diesem Bereich verfügen sollte. Dann ist eine bestmögliche Vertretung Ihrer rechtlichen Interessen möglich.

 

Gern können Sie sich daran orientieren, welche Veröffentlichungen Ihr ins Auge gefasster Anwalt im Internet aufzuweisen hat und inwieweit Spezialwissen vorhanden ist.