Trading Betrug melden: wie vorgehen?

Bei einem Trading Betrug melden sich viele betrogene Personen nicht. Weder bei den zuständigen Ermittlungsbehörden, noch bei einem Rechtsanwalt. Teilweise verschweigen die Betroffenen den Trading Betrug selbst der eigenen Familie.

All dies ist nicht empfehlenswert, da dies nur den betrügerischen Tätern hilft. Nach einem Trading Betrug melden sich die abgezockten Geldanleger am besten bei einem spezialisierten Rechtsanwalt. Ihr Anwalt wird für die Opfer des Trading-Betrugs zeitnah alle notwendigen rechtlichen Schritte einleiten.

Über die hier vorliegenden Website können Investoren, die auf einen Trading Betrug hereingefallen sind, unkompliziert den vorgefallenen Trading Betrug melden. Es wird jede Anfrage unverzüglich bearbeitet, sodass den Opfern möglichst ohne Aufwand und lange Wartezeiten eine echte Hilfe nach dem Trading-Betrug geboten wird.

Hierfür sind folgende Schritte nötig:

  1. Schildern Sie unverbindlich Ihren Trading-Betrug per Mail oder über das Kontaktformular.
  2. Ein spezialisierter Rechtsanwalt meldet sich bei Ihnen mit einer kostenlose Ersteinschätzung.
  3. Die Ersteinschätzung enthält konkrete Angaben zu Erfolgsaussichten, Möglichkeiten und einer weiteren Vorgehensweise – falls von Ihnen gewünscht. 
  4. Auf dieser Grundlage können Sie frei entscheiden, ob Sie den Trading Betrug offiziell verfolgt wissen möchten.

Wieso sich viele Betroffene nicht nach einem Trading-Betrug melden!

Wer sich im Internet durch eine betrügerisch agierende Trading-Plattform oder einen betrügerischen Broker hat täuschen lassen, fühlt sich allein und empfindet sogar Scham. Wie konnte man selbst gutgläubig Geld an quasi fremde Personen anvertrauen?

Doch dieser Ansatz ist für Betroffene eines Tradingbetrugs völlig falsch. Die Schuld an dem Vorfall tragen sicher nicht die Opfer, sondern selbstverständlich die Täter. Es handelt sich um professionell organisierte Tradingbetrüger. Bei solchen kriminellen Handlungen sollte nicht das Opfer sich schämen, sondern die Betrüger.

Wenn der Trading Betrug nicht gemeldet wird, unterstützten die Opfer nachträglich die Täter. Denn wenn niemand den Tradingbetrug melden würde, könnten die Kriminellen ungestört weitere Geldanleger betrügen. Ermittlungsbehörden und weitere zuständige Stellen können nur dann aktiv gegen solche Machenschaften vorgehen, wenn die Betroffenen sich zeitnah nach dem Betrug melden.

Sofort-Tipp: Nach einem Trading-Betrug müssen Sie schnell reagieren, um möglichst das investierte Geld zurückerhalten zu können. Vergeht zu viel Zeit, haben die betrügerischen Trader genügend Möglichkeiten, das von Ihnen durch Täuschung erlangte Vermögen weiter zu transferieren. Dies erschwert die ermittlungstechnische Verfolgung erheblich. Daher ist schnelles Handeln geboten.

Melden Sie einen Trading Betrug an einen Rechtsanwalt!
Sie können uns sollten einen Trading Betrug einem spezialisierten Anwalt melden!

Bundeskriminalamt: Cybercrime nimmt zu!

Das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) veröffentlicht jährlich einen Lagebericht zu kriminellen Handlungen im Internet. In den letzten Jahren nahm insbesondere die Schädigung von unerfahrenen Geldanlegern zu. Hierbei weist das BKA auf eine Schadenssumme von mehreren Millionen Euro pro Jahr hin.

Doch ermittlungsmäßig gibt es für die Strafverfolgungsbehörden sich stets verbessernde Ansätze, um die Täter zu erwischen. Im Lagebericht zum Cybercrime 2021 spricht das BKA von einer Aufklärungsquote von fast 30%, was für komplizierte Trading-Betrugsmaschen im Internet keinesfalls niedrig wäre. Denn die Täter nutzen die Möglichkeiten des Internets, um sich vermeintlich in der Anonymität zu verstecken. Ferner agieren die Betrüger aus dem Ausland heraus, was eine Strafverfolgung zwar erschwert. Nichtsdestotrotz gelingen den Ermittlern selbst bei international organisierten Betrugsstrukturen erhebliche Ermittlungserfolge.

Das österreichische Bundeskriminalamt berichtet ebenso über Trading Betrug und die damit verbundenen Festnahmen. Durch zielgerichtete Ermittlungen konnten die österreichischen Strafverfolgungsbehörden einen massiven Schlag gegen organisierte Geldwäscherei und Trading-Betrug melden.

All dies ist nur möglich, wenn Betroffene eines Tradingbetrugs sich zeitnah melden und die notwendigen rechtlichen Schritte einleiten lassen. Andernfalls können selbst die fähigsten Ermittler nicht tätig werden.

Verbraucherzentralen melden: Trading-Betrug gefährlich!

Nicht nur die Ermittlungsbehörden sind aktiv beim Trading Betrug melden, sondern auch die Verbraucherzentralen mahnen präventiv zur Vorsicht. So heißt es seitens der Verbraucherzentralen beispielsweise, dass angebliche Handelsplattformen unbedarfte Geldanleger mit „Traumrenditen“ locken würden. Das Ergebnis ist dann: das Geld ist weg. Versprochene Gewinne werden nicht ausgezahlt.

Auf der Website der Verbraucherzentrale Niedersachsen wird eindringlich vor Betrugsmaschen im Bereich Trading gewarnt. Es wird insbesondere herausgestellt, dass die Tradingbetrüger mit „persönlichen Beratern“ arbeiten, die den potenziellen Opfern als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. So baut sich ein Vertrauensverhältnis auf und größere Geldsummen werden bewegt, obwohl dies von den Investoren in dieser Form anfangs nicht geplant war.

Beispiel: Eigentlich wollte Person A bei der Trading-Plattform B nur eine geringe Summe von lediglich 250 Euro investieren. Über die Plattform meldete sich jedoch der Broker C, welcher einen guten Eindruck bei Person A hinterließ. So konnte Person A im weiteren Verlauf überredet werden, noch mehr Geld zu investieren.

Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein spricht von „betrügerischen Finanzmaklern“ und „vorgetäuschten Anlagen“. Hier sei insbesondere der Handel mit Kryptowährungen ein erster Ansatzpunkt der Trading-Betrüger: der mediale Hype um Bitcoin und andere digitale Assets macht es den Tätern leicht, zu den potenziellen Opfern überzeugend durchzudringen.

Bei den jeweiligen Verbraucherzentralen können sich geschädigte Kapitalanleger melden. Die Verbraucherzentralen können jedoch keine eigenen Ermittlungen durchführen oder die Betroffenen in irgendeiner Form entschädigen. Dennoch sollten abgezockte Investoren gegenüber den Verbraucherzentralen den vorgefallenen Trading Betrug melden. Hierdurch können zumindest Warnmeldungen veröffentlicht werden.

Bei einem spezialisierten Anwalt den Trading Betrug melden!

Konkret sollten Betroffene eines Trading-Betrugs den eigenen Betrugsfall einem Anwalt übergeben. Der Anwalt wird juristisch die erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um die Mandantschaft gegen die betrügerischen Trader zu unterstützen.

Voraussetzung dafür, dass die anwaltliche Tätigkeit tatsächlich einen Mehrwert bietet, ist erfahrungsgemäß eine Spezialisierung des Rechtsanwalts auf den Trading Betrug als Rechtsphänomen. Denn ohne einschlägige Erfahrung in diesem Bereich könnte es sein, dass der eigene Anwalt zu lange für die Bearbeitung der für ihn „neuen Betrugskonstellation“ benötigt. Für die Betroffenen ist aber wichtig, dass der Anwalt schnell und zielgerichtet tätig wird.

Insbesondere sind beim Trading Betrug zumeist ausländische Behörden zu kontaktieren. Dies sollte in der jeweiligen Landessprache und unter Kenntnis der dort herrschenden Begebenheiten erfolgen. Ein Rechtsanwalt, der auf Tradingbetrug spezialisiert ist, wird bereits im Vorfeld wissen, wie er mit ausländischen Stellen zu korrespondieren hat.

Ferner sollte der beauftragte Anwalt den Trading Betrug melden, und zwar in einer Form, die es den Ermittlungsbehörden ermöglicht, schnellstens zu ermitteln. Hierfür ist gemeinsam mit dem betroffenen Mandanten eine Beweissicherung des Vorfalls vorzunehmen. Der Trading Betrug sollte bis ins letzte Detail anwaltlich begutachtet und geprüft werden. Viele geschädigte Geldanleger sind aufgrund der betrügerischen Aktion dermaßen aus der Bahn geworfen, dass ihnen wichtige Umstände entgangen sind, die jedoch wichtig für einen möglichen Ermittlungserfolg wären.

Worauf kommt es bei der Rechtsverfolgung betrügerischer Trader besonders an?

Soweit sich betroffene Kapitalanleger bei einem spezialisierten Anwalt melden, um gegen den Trading Betrug vorzugehen, müssen folgende Punkte unbedingt geklärt werden:

  • Wie kam der Erstkontakt zur betrügerischen Tradingplattform zustande?
  • Wer genau hat wann welche Schritte unternommen?
  • Wie lauten die verwendeten Telefonnummern und Mailadressen der Täter?
  • Von welchem Konto wurde zu welchem Konto eine Überweisung getätigt?
  • In welche Anlageklassen wurde angeblich investiert?
  • Wohin gingen etwaig eingesetzte Kryptowährungen?
  • Welche Kryptobörsen wurden verwendet?
  • Wo hat sich der geschädigte Anleger möglicherweise verifiziert?
  • Liegt ferner ein Identitätsdiebstahl vor?
  • Hatten die Täter über spezielle Software einen Fremdzugriff auf den Computer oder das Handy des Opfers?


Viele weitere Punkte wird Ihr Anwalt mit Ihnen gemeinsam aufklären, um bestmögliche Ergebnisse für Sie erzielen zu können. Es geht darum, die Geldströme rechtlich zu verfolgen, die involvierten Zahlungsdienstleister zu kontaktieren und eine fundierte Strafanzeige zu stellen. Darüber hinaus ist anzudenken, inwieweit ein etwaiger Vermögensverlust durch Trading-Betrug steuerlich abgesetzt werden kann.

Unsere Kanzlei bietet Betroffenen eine kostenfreie Ersteinschätzung ihres Betrugsvorfalls an. Hierfür ist lediglich notwendig, dass per Mail oder über das Kontaktformular einige Eckpunkte genannt werden. Die geschädigten Geldanleger erhalten dann zeitnah eine konkrete Rückmeldung eines spezialisierten Rechtsanwalts. Weitere zu gehende Schritte können unter Angabe der Erfolgsaussichten gemeinsam erörtert werden.

Fragen und Antworten zum Melden von Trading Betrug

Betroffenen sei geraten, sich bei einem spezialisierten Rechtsanwalt zu melden. Ihr Anwalt wird die notwendigen rechtlichen Maßnahmen ergreifen, um bestmögliche Ergebnisse für Sie zu erzielen.

Ein Kontaktabbruch seitens des beauftragten Brokers ist ein deutliches Alarmsignal. Es handelt sich vermutlich um einen Trading Betrug. Der Vorfall sollte unverzüglich gemeldet werden, da sonst ein endgültiger Vermögensverlust eintritt.

Sofern Sie über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, könnte eine Deckungszusage für die anwaltliche Tätigkeit angefragt werden. Falls eine wie auch immer geartete Vermögensversicherung abgeschlossen wurde, könnte der Trading-Betrug womöglich vom Versicherungsschutz umfasst sein.