Trading Betrug über China?

Immer mehr Betroffene von einem Trading Betrug über China melden sich und berichten über hohe Vermögenseinbußen. Bei den uns bekannt gewordenen Fällen wurden insbesondere gefälschte Profile angeblich asiatischer Frauen eingesetzt.

Über Datingplattformen wie Tinder oder sonstigen sozialen Netzwerken wird zunächst ein Kontakt aufgebaut. Hierbei wird mitunter die Anbahnung einer romantischen Beziehung suggeriert. Doch es endet im Trading Betrug mit Bezug zu China.

  1. Angeblich asiatische Frau kennengelernt?
  2. Wurde das Gesprächsthema später auf Trading gelenkt?
  3. Vermeintlich chinesische Kryptowährungen oder Aktien erworben?
  4. Keine Auszahlung? Wird noch mehr Geld verlangt?
  5. Bei Trading Betrug mit Bezug zu China sofort Anwalt einschalten.


Nach einem Betrugsvorfall über betrügerische Trading-Plattformen können sich Betroffene rechtsanwaltliche Hilfe einholen. Ihr Anwalt sollte auf den Themenkomplex betrügerischer Broker und Trading-Betrug spezialisiert sein. Gemeinsam mit Ihnen wird Ihr Rechtsanwalt die Situation analysieren, Beweise sichern und die notwendigen, juristischen Maßnahmen gegen die Täterinnen und Täter einleiten können.

Trading Betrug China? Anwalt hilft!
Immer häufiger stellt sich heraus, dass Trading Betrug über Strukturen in China verläuft!

Wie der Trading Betrug mit Bezug zu China beginnt!

Aus diversen Fallschilderungen wissen wir, wie die Täterinnen und Täter bei einem Trading Betrug aus China konkret vorgehen. Hierbei ist anzumerken, dass nicht immer klar ist, ob tatsächlich China der echte Aufenthaltsort der Betrüger ist.

Denn die unseriösen Trading-Plattformen, welche letztlich den Anlagebetrug vollziehen, können überall auf der Welt erstellt und beworben werden. Nur weil ein Impressum eine chinesische Adresse aufführt, heißt dies nicht, dass jenes Unternehmen tatsächlich in China ansässig ist.

Zu Beginn von einem Trading Betrug aus China wird ein Erstkontakt hergestellt. Dies erfolgt erfahrungsgemäß über einschlägige Onlineportale wie Tinder, Twitter, Facebook, YouTube oder sonstige social media-Kanäle. Insbesondere Tinder ist vermehrt dahingehend zweckentfremdet worden, dass gezielt romantische Beziehungen vorgetäuscht werden. Wir bezeichnen dies als Krypto Betrug über Tinder, da die Investitionen zumeist in digitalen Werten vorgenommen werden.

Die NZZ berichtet beispielsweise, dass der Trading Betrug mit Aktien von vermeintlich chinesischen Firmen zunimmt. Im NZZ Artikel wird dargestellt, wie ein deutscher Unternehmer um einen Millionenbetrag gebracht wurde.

Auch die Deutschen Vertretungen in China warnen vor Betrugsfällen dieser Art. Hierbei erstrecken sich die Fallkonstellationen auch auf Onlineshops, Containerschiffe und weitere geschäftliche Angelegenheiten.

Erstkontakt mit angeblich asiatischer Frau?

Im Vorfeld haben betrügerische Broker unseriöse Trading-Plattformen erstellt. Diese Handelsplattformen sehen nur so aus, als könnte dort Trading betrieben werden. Tatsächlich handelt es sich um designmäßig überzeugende, letztlich jedoch „leere Website-Hüllen“.

Um die Betrugsopfer auf diese betrügerischen Trading-Plattformen zu bringen, erstellen die Täter gefälschte Profile bei Onlineportalen. Beliebt sind fake-Profile mit Bildern asiatischer Frauen aus China.

Die potenziellen Opfer werden gezielt über diese Dienste angesprochen. Sie beginnen mit dem Austausch von Chatnachrichten und Mails. Es wird explizit und sehr schnell eine romantische Beziehung in Aussicht gestellt (romance scam).

Erst im späteren Verlauf des „Kennenlernens“ lenken die Täterinnen, welche vermeintlich aus China stammen, das Gespräch auf Themen wie Geldanlage, Kryptowährungen oder Gold. Es wird sodann eine Empfehlung ausgesprochen – auf einer bestimmten Trading-Plattform seien besonders leicht Gewinne zu erwirtschaften. Diese Plattform ist jedoch die zuvor erstellte, gefälschte Website der Anlagebetrüger (siehe Trading-Plattform Betrug).

Erhebliche Renditen und Gewinnmöglichkeiten werden vorgespielt beim Trading Betrug über China!

Der Kontakt zur angeblich asiatischen Frau bleibt online bestehen, während immer weitere Einzahlungen an die unseriöse Trading-Plattform angeregt werden. Aufgrund der vorgetäuschten „Liebesbeziehung“ und dem „persönlichen Kontakt“ vertrauen die Betrugsopfer der augenscheinlichen Frau aus China quasi blind.

Auf der betrügerischen Handelsplattform werden die Kursverläufe grafisch so dargestellt, wie sie auf echten Trading-Plattformen aussehen würden. Doch die angezeigten Zugewinne sind manipuliert und entsprechen keinen tatsächlichen Daten. Besonders Kryptowährungen werden hier eingesetzt, um die „krassen Kurssprünge“ glaubhaft machen zu können (siehe Bitcoin Trading Betrug).

Der Trading Betrug mit Bezug zu China erkennen die Betroffenen erst dann, wenn eine Auszahlung erfolgen sollte und diese nicht durchgeführt wird. Stattdessen sollen ominöse Gebühren, Steuern, Liquiditätsnachweise und Spiegeltransaktionen bezahlt werden.

Teilweise bricht plötzlich der Kontakt zur „Frau aus China“ ab, oder die Täterin versucht weiter, das Betrugsopfer zu überreden. Inwieweit beim Trading Betrug mit Bezug zu China wirklich chinesische Täter aktiv waren, lässt sich nicht immer auf Anhieb feststellen. Nicht selten verbergen sich hinter vermeintlich asiatischen Täterinnen osteuropäische Anlagebetrüger (siehe Anlagebetrug Geld zurück).

Kryptowährungen und Blockchain erlauben die Nachverfolgung von gestohlenen Vermögenswerten!

Unabhängig davon, ob bei einem Trading Betrug aus China wirklich asiatische Täterinnen und Täter aktiv waren oder nicht: der Einsatz von digitalen Werten wie Bitcoin hat für die Anlagebetrüger nicht nur Vorteile.

Zwar ist es bei einem solchen Trading Betrug mit Kryptowährungen möglich, sehr schnell Vermögensverschiebungen zu verwirklichen (siehe Online Trading Betrugsmasche). Doch die Blockchain speichert alle Transaktionsdaten der Täterinnen und Täter.

Insofern können Ermittlungsbehörden bei einem Trading Betrug mit Bezug zu China beispielsweise feststellen, auf welche Kryptobörsen die gestohlenen Bitcoin eingezahlt werden. Zeigt sich hierbei beispielsweise, dass auf chinesischen Kryptobörsen die digitalen Werte der Betrugsopfer gelandet sind, ist dies ein gewichtiger Ermittlungshinweis.

Sofort-Tipp: Betroffene sollten alle Blockchain-Daten aus dem Betrugsvorfall abspeichern. Hierzu zählen die Einzahlungs- und Walletadressen der unseriösen Trading-Plattform und sonstige Angaben der Betrüger hinsichtlich eingesetzter Kryptowährungen.

Ferner empfiehlt es sich, nach einem bereits stattgefundenen Trading-Betrug den eigenen Account bei der Kryptobörse gegen Fremdzugriffe zu schützen. Denn die Täterinnen und Täter „aus China“ könnten versuchen, Ihren Account für Geldwäschezwecke zu missbrauchen.

Sind die Profilbilder und Informationen der „asiatischen Frauen“ überhaupt echte Ermittlungshinweise?

Unserer Erfahrung nach werden bei den uns bekannt gewordenen Fallkonstellationen vom Trading Betrug über China zwar asiatisch aussehende Gesichter für die Profilbilder verwendet. Dennoch sind diese Profile derart gefälscht, dass buchstäblich nichts daran stimmt – weder der Name, noch das Bild, noch die „Geschichte“ hinter der Person.

Teilweise finden wir die betrügerisch verwendeten Profilbilder auf echten chinesischen Plattformen wieder. Daran ist zu erkennen, dass die Täterinnen und Täter schlicht und ergreifend in den asiatischen, sozialen Medien „Material sammeln“ und Identitäten stehlen.

In den meisten von uns bearbeiteten Fällen verwendeten die Anlagebetrüger nicht einmal Telefonnummern, die aus China stammen. Insofern wurde oftmals der Bezug zu China komplett vorgetäuscht – die Finanzbetrüger stammten vielfach weder aus Asien, noch aus Deutschland.

Sofort-Tipp: Auch wenn die eingesetzten Profile der Täter nicht echt sind, ergeben sich daraus Ermittlungshinweise,die für die Täterverfolgung nützlich sein können. Betrugsopfer sollten alle Kommunikationsdaten archivieren (Mailverkehr, Chatnachrichten und Rufnummern).

Echte Fallschilderung zum Trading Betrug China!

Im September 2022 machte unsere Mandantschaft über die Plattform „Tinder“ Bekanntschaft mit Frau „Yu Wang“. Es entwickelten sich regelmäßige und lange Gespräche zwischen unserer Mandantschaft und der augenscheinlich chinesischen Tatverdächtigen. Im weiteren Verlauf des Kontakts entwickelte sich eine romantische Beziehung zwischen unserer Mandantschaft und der Tatverdächtigen „aus China“. Dieses Vorgehen war uns aus vielen ähnlich gelagerten Fällen bekannt und wird auch als „Romance Scam“ oder „Love Scam“ mit Bezug zu China bezeichnet.

Unter der Vortäuschung einer romantischen Beziehung und gemeinsamen Zukunftsplänen überzeugte „Yu Wang“ unsere Mandantschaft dazu, Investitionen in Kryptowährungen zu tätigen. Die Tatverdächtige gab an, durch ein Wirtschaftsstudium über einen großen Wissensschatz zu verfügen und selbst erfolgreich in Kryptowährungen zu investieren.

Für unsere Mandantschaft war dieser Bereich Neuland. Die angeblich aus China stammende Tatverdächtige motivierte unsere Mandantschaft erste Investitionen zu täten. Es ist festzustellen, dass unsere Mandantschaft über den gesamten Verlauf dieses Sachverhalts quasi fremdgesteuert wurde.

Die Tatverdächtige teilte unserer Mandantschaft in hunderten Screenshots Schritt für Schritt mit, wie unsere Mandantschaft vorzugehen hat. Zwar wurden erhebliche Renditen in Aussicht gestellt, doch die vermeintlich chinesische Tatverdächtige meldete sich nicht mehr. Letztlich kam es zu keiner Auszahlung der präsentierten Gewinne.

Kostenfreie Ersteinschätzung zum Trading Betrug in China!

Sollten Sie über eine angeblich asiatische Frau einem Trading Betrug zum Opfer gefallen sein, können Sie sich über das Kontaktformular melden. Schildern Sie uns gern, mit welchen betrügerischen Brokern und welcher unseriösen Trading-Plattform Sie Kontakt hatten.

Sie erhalten zeitnah eine kostenfreie Ersteinschätzung zu Ihrem speziellen Betrugsfall. Auf Grundlager dieser rechtsanwaltlichen Rückmeldung können Sie überlegen, ob juristische Schritte gegen die Täterinnen und Täter eingeleitet werden sollen.

Wichtig ist, dass Sie keine weiteren Einzahlungen leisten und den Personen, die hinter dem Trading Betrug aus China stecken, nicht weiter vertrauen. Denn erfahrungsgemäß werden die Anlagebetrüger versuchen, Sie in Zukunft erneut zu kontaktieren – dann unter einer neuen Identität als „Geld-zurück“-Firma oder chinesisches Unternehmen, welches angeblich die Täter ausfindig machen konnte.

Fragen und Antworten zum Trading Betrug über China!

Sie sollten unverzüglich einen spezialisierten Anwalt einschalten, der Ihren Trading Betrug mit Bezug zu China prüft. Ihr Rechtsanwalt wird die notwendigen, juristischen Maßnahmen einleiten.

Sie können bei einem Trading Betrug aus China davon ausgehen, dass die Person, mit der Sie "Kontakt" hatten, nicht echt ist. Es handelt sich dann um einen professionellen Finanzbetrüger, der lediglich vorgibt, eine chinesische Frau zu sein. Profilbilder und Lebensgeschichten werden im großen Umfang und glaubhaft gefälscht.

Ihr Rechtsanwalt sollte idealerweise auf die Fallkonstellationen von betrügerischen Brokern und unseriösen Trading-Plattformen spezialisiert sein. Dann ist sichergestellt, dass Ihr Anwalt sich nicht erst wochenlang "einarbeiten" muss - sondern juristische Soforthilfe leisten kann.

 

Erfahrungsgemäß benötigt Ihr Anwalt einige Tage, um den genauen Tathergang des Trading-Betrugs mit Bezug zu China zu erfassen. Es gilt beispielsweise, alle Kommunikationsdaten und die Zahlungsströme rechtssicher aufzubereiten. Dann können die Ermittlungsbehörden ihre Arbeit zeitnah erledigen.