Trading-Plattform Betrug?

Wenn Sie durch einen Trading-Plattform Betrug zum geschädigten Geldanleger geworden sind, oder dies nur aufgrund gewisser Indizien vermuten, sollten Sie zeitnah die rechtlich notwendigen Maßnahmen ergreifen lassen. Andernfalls droht der Totalverlust Ihrer investierten Gelder oder Kryptowährungen.

Bei einem Betrüger über unseriöse Trading-Plattformen handelt es sich um eine mittlerweile sehr verbreitete Betrugsmasche. Es werden seitens der Finanzbetrüger echt wirkende Trading-Plattformen als Websites erstellt, die täuschend echt angebliche Kursverläufe darstellen. Oftmals bemerken die Betrugsopfer den Trading Betrug erst sehr spät.

  1. Schildern Sie gern per Kontaktformular oder E-Mail Ihren Trading Betrugsfall.
  2. Teilen Sie mit, über welche Trading-Plattform Sie sich angemeldet hatten.
  3. Sie erhalten unverzüglich eine kostenfreie Ersteinschätzung eines spezialisierten Rechtsanwalts.


Betroffene sollten wissen, dass sie mit dem Betrugsfall nicht allein sind. Wie der medialen Berichterstattung zu entnehmen ist, sind bereits abertausende Geldanleger betrogen worden. Auch die Verbraucherzentralen warnen eindringlich vor unseriösen Trading-Plattformen. Für die Opfer dieser Betrugsmaschen gilt es, möglichst schnell nach dem Trading Betrug Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Woran erkenne ich eine betrügerische Trading-Plattform?

Die von den kriminell agierenden Finanzvermittlern erstellten Trading-Plattformen zeichnen sich dadurch aus, dass vielversprechende Aussagen getätigt werden. Schnelle Rendite, hohe Kurssprünge und angeblich „einmalige“ Investmentchancen sollen verfügbar sein. Über persönliche Telefonate, Mailaustausch und Chatnachrichten bauen die augenscheinlichen „Betreuer“ zu den potenziellen Opfern ein Vertrauensverhältnis auf.

Optisch machen die unseriösen Trading-Plattformen jeweils einen ansprechenden Eindruck. Es wird designtechnisch stets hochauflösendes Bildmaterial verwendet. Die Websites sehen in der Tat aus, als seien sie von einem offiziell lizensierten Anbieter bereitgestellt.

Selbst die Anmeldung und Verifizierung ist spielend leicht und professionell aufbereitet. Nach Einreichung des eigenen Personalausweises und weiterer persönlicher Daten gehen die Betrugsopfer zu diesem Zeitpunkt noch davon aus, dass es sich um einen einwandfreien Finanzdienstleister handelt. Denn diese Verifizierungsprozesse kennen die Geldanleger von echten Banken oder Depotanbietern bereits.

Sofort-Tipp: Überprüfen Sie die Domain der Trading-Plattform. Wenn diese erst kürzlich online gestellt worden ist, spricht dies nicht für eine angeblich „langjährig bestehende, seriösen Trading-Plattform“. Das Domainalter kann recht einfach herausgefunden werden.

Eine echte Trading-Plattform muss den Firmennamen und die etwaig vorliegende Lizenz für die Erbringung von Finanzdienstleistungen aufweisen können. Diese Angaben können wiederum von der interessierten Kundschaft überprüft werden. Ist die Trading-Plattform beispielsweise in Japan ansässig, kann die Lizenz der japanischen Finanzaufsicht diesbezüglich keine Lizenz vor, obwohl diese angegeben worden ist, spricht dies für einen betrügerischen Anbieter.

Bei einem Trading-Plattform Betrug geben sich die Kriminellen große Mühe!

Doch eine betrügerische Trading-Plattform im Vornherein erkennen zu können, gelingt nur den wenigsten. Denn die Betrüger verfügen über professionell organisierte Strukturen und entsprechende Ressourcen, um den Webauftritt perfekt erscheinen zu lassen.

Beispielsweise werden seitens der Tradingbetrüger auf den einschlägigen Bewertungsportalen Kundenstimmen gefälscht. Es werden regelrecht fake-Rezensionen und Bewertungen online gestellt, die auf die potenziellen Betrugsopfer jedoch echt wirken.

So kann nicht einmal eine Internetrecherche zu einer Trading-Plattform ein glaubwürdiges Ergebnis erzielen. Negative Bewertungen können seitens der Täter über juristische Schritte auf den Bewertungsportalen entfernt werden – so entsteht ein verzerrtes Gesamtbild. Auf Rezensionsplattformen ist diesbezüglich kein Verlass.

Betrügerische Trading Plattform und App dient dem Betrug. Anwalt hilft Geschädigten!
Achtung! Betrügerische Plattform und App dient, wie hier, dem Trading Betrug!

Darüber hinaus arbeiten die Kriminellen mit kostenintensiven Fälschungen von Videomaterial prominenter Persönlichkeiten. Beim Trading-Plattform Betrug werden beispielsweise bekannte Stars videotechnisch so in Szene gesetzt, als hätten sie tatsächlich die jeweilige Trading-Plattform beworben. Dies ist natürlich nicht so, doch das erkennen die potenziellen Betrugsopfer in dem jeweiligen Werbevideo nicht auf Anhieb.

Teilweise werden Zeitungsartikel namhafter Onlinemedien gefälscht. So erscheinen auf sozialen Medien wie Twitter, Facebook, aber auch in Telegramgruppen und per WhatsApp augenscheinlich Berichterstattungen zu Politikern, Musikern oder Investorenlegenden. In diesen gefälschten Artikeln wird die betrügerische Trading-Plattform angepriesen – selbstverständlich ohne dass die „Werbeikonen“ davon etwas wissen oder je zugestimmt hätten.

Was sagt das Strafgesetzbuch zum Trading-Betrug?

Die betrügerischen Trading-Plattform begeht mit den kriminellen Handlungen eine Straftat. Im deutschen Strafgesetzbuch ist gemäß § 264a StGB geregelt, dass der Kapitalanlagebetrug mit einer Haftstrafe versehen werden kann. Hierbei spielen verschiedene Faktoren eine strafrechtliche Rolle.

Es geht im Kern darum, dass Kapitalanleger über Umstände getäuscht worden sind, bei deren vorheriger Kenntnis sie die Geldanlage in dieser Form nicht getätigt hatten. Bei einem „klassischen“ Trading-Plattform Betrug ist dies teilweise, aber nicht immer gegeben. Denn wenn überhaupt kein Geld investiert worden ist, etwa weil die Täter schlicht und ergreifend vollumfänglich getäuscht haben, könnte ein „normaler Betrug“ im Sinne des § 263 StGB vorliegen.

Dies ist für die Betroffenen jedoch ein eher unwichtiges Detail. Konkret sieht der Gesetzgeber vor, dass Betrugsmaschen mit Finanzmitteln jedenfalls hart zu bestrafen sind. Diesbezüglich aktive Ermittlungsbehörden verfügen heutzutage über digitalforensische Möglichkeiten, um die Täter verfolgen zu können.

Beispiel: Die Finanzbetrüger hinterlassen Spuren, wenn sie mit den Betrugsopfern kommunizieren. Aus dem Mailverkehr können über die sogenannten Headerdaten der jeweiligen Betrügermail womöglich IT-forensisch belastbare Ermittlungsdaten gesammelt werden. Ferner sind Telefonnummern, die von den Tradingbetrügern verwendet worden sind, seitens der Ermittlungsbehörden nachvollziehbar.

Bei den derzeit auftretenden Fällen von betrügerischen Trading-Plattformen werden oftmals Kryptowährungen eingesetzt. Die Täter gehen fälschlicherweise davon aus, die Kryptowährungen in der Anonymität verschwinden lassen zu können. Dem ist aber nicht so, das die eingesetzte Blockchaintechnologie jede Transaktion äußerst genau dokumentiert – und zwar öffentlich. Die Ermittlungsbehörden können über eine sogenannte Chain-Analyse die digitalen Vermögenswerte nachverfolgen.

Welcher Anwalt ist auf Trading-Plattform Betrug spezialisiert?

Echte Hilfe nach einem bereits vollzogenen Trading-Betrug erhalten Betroffene bei einem Rechtsanwalt. Der von Ihnen womöglich beauftragte Anwalt für Trading Betrug sollte jedoch über einschlägige Erfahrungen in diesem besonderen Betrugsphänomen verfügen, um Ihnen bestmöglich weiterhelfen zu können.

Die aktuellen Fälle von Trading Betrug stellen den modernen Rechtsanwalt vor eine komplexe Aufgabe. Denn es geht einerseits darum zu klären, ob die jeweils verwendete Trading-Plattform in der Tat ein Betrug ist oder lediglich „seltsam“ oder „kundenunfreundlich“ agiert. Es bedarf daher einer gewissen Recherchefähigkeit des Rechtsanwalts, um dies einwandfrei klären zu können.

Darüber hinaus ist bei den Trading Betrugsfällen meist ein Auslandsbezug gegeben. Nur selten sind die betrügerischen Trading-Plattformen in Deutschland ansässig. Insofern muss die Rechtsverfolgung international erfolgen, was wiederum Herausforderungen bedeutet. Denn beispielsweise ist eine zielgerichtete Strafanzeige dann nicht lediglich nur bei der deutschen Ermittlungsbehörde, sondern beim ausländischen Pendant einzureichen.

Internationale Rechtsverfolgung von Finanzbetrügern anstreben!

Gleiches gilt für die Einschaltung der zuständigen Finanzaufsichten, nicht immer ist die deutsche BaFin einzige Ansprechpartnerin. Ihr Anwalt sollte daher international agieren und in der Lage sein können, die erforderlichen Rechtsmaßnahmen möglichst schnell umzusetzen.

Bei einem Bezug zu Kryptowährungen ist es empfehlenswert, den angedachten Rechtsanwalt konkret nach seinen Erfahrungen mit Bitcoin und Blockchain zu fragen. Denn wenn Ihr Anwalt sich erst mühselig in die Materie der Kryptowährungen einarbeiten müsste, verlieren Sie als betroffene Person wertvolle Zeit bei der Täter- und Vermögensverfolgung.

Bei einem Trading-Plattform Betrug mit Kryptowährungen sollten Sie einen Rechtsanwalt einschalten, der sich mit Kryptowährungen entsprechend auskennt. Erkundigen Sie sich konkret nach dem Erfahrungswert der jeweiligen Kanzlei hinsichtlich Bitcoin, Kryptowährungen und anderen digitalen Vermögenswerten.

Wo können Betroffene den eigenen Trading Betrug melden?

Betroffene sollten unverzüglich den Trading Betrug melden, um die erforderlichen juristischen Schritte in Gang setzen zu lassen. Wenn seitens der Betrugsopfer nichts unternommen wird, haben es die betrügerischen Trading-Plattformen sehr leicht. Die Täter gehen davon aus, dass eine Vielzahl der betrogenen Kapitalgeber keinerlei Maßnahmen ergreift – und dann machen die Täter ungestört weiter.

Ein auf Trading Betrug spezialisierter Anwalt kann Ihren Betrugsvorfall eingehend prüfen und die gebotenen, rechtlichen Maßnahme ergreifen. Es geht insbesondere darum, schnellst möglich alle involvierten Zahlungsdienstleister, Kryptobörsen, Walletanbieter, sowie die internationalen Finanzaufsichten und ausländischen Ermittlungsbehörden zu kontaktieren. Nur eine zeitnahe Rechtsverfolgung bietet realistische Chancen, Geld zurück holen zu können.

Was nach der Nutzung einer betrügerischen Trading-Plattform noch beachtet werden sollte!

Im Folgenden haben wir einige Hinweise für Betrugsopfer nach einem Trading-Plattform Betrug zusammengestellt:

  • Datenmissbrauch? Falls Sie sich bei der Anmeldung auf der betrügerischen Trading-Plattform mit Ihrem Personalausweis, Reisepass oder Wohnsitznachweis verifiziert haben, besteht die Gefahr eines Identitätsdiebstahls. Es sind dann spezielle Maßnahmen zu ergreifen, um einen Datenmissbrauch in der Zukunft zu vermeiden.

  • Fernzugriff auf Ihre IT? Sollten Sie im Zuge des getätigten Investments einen Fernzugriff auf Ihren Computer, Ihr Handy oder Ihren Laptop erlaubt haben, könnte es sein, dass die betrügerischen Trader bei Ihnen unbemerkt eine Schadsoftware installiert haben. In diesen Fällen sollten unverzüglich die notwendigen IT-Sicherheitsßmaßnahmen ergriffen werden, um weitere Vermögensschäden zu vermeiden.

  • Bei Rechtsschutzversicherten gilt es, die eigene Versicherung auf die mögliche Übernahme entstehender Anwaltskosten in Anspruch zu nehmen. Zwar sind Kapitalanlagefälle bei den meisten Rechtsschutzversicherungen vertraglich ausgeschlossen, doch bei den uns vorliegenden Fällen des Trading-Betrug über unseriöse Plattformen wurden die Gelder der Betroffenen nie wirklich im Wege einer echten Kapitalanlage angelegt. Insofern lohnt es sich, den Versicherungsschutz eingehend zu prüfen.

  • Fremdgelder und Geldwäsche? Sie haben im Zuge der Zusammenarbeit mit der Trading-Plattform womöglich Fremdgelder in Empfang genommen und weitergeleitet. Dann wurden Ihr Girokonto, Ihr Account bei einer Kryptobörse oder Ihre persönlichen Daten vermutlich zu Geldwäschezwecken missbraucht. Ein etwaig im Raum stehender Geldwäscheverdacht sollte rechtssicher ausgeräumt werden.


Nutzen Sie den kostenfreien Service unserer Kanzlei, um eine erste Orientierung zu Ihrem Betrugsfall zu erhalten. Dies erfolgt unverbindlich und bedeutet für Sie kein Kostenaufwand.

Wir benötigen für eine Ersteinschätzung von Ihnen lediglich die Informationen, welche Trading-Plattform betroffen ist, welche Gelder oder Kryptowährungen von Ihnen eingesetzt worden sind und weshalb es Auszahlungsprobleme gibt.

Fragen und Antworten zu Trading-Plattform Betrug

Wenn es zu Problemen bei der Auszahlung Ihrer investierten Gelder oder Kryptowährungen kommt, könnte ein betrügerischer Tradinganbieter aktiv sein. Wenden Sie sich in Problemfällen an einen spezialisierten Rechtsanwalt.

In vielen Fällen des Trading-Plattform Betrugs nutzen die Täter die schnelle Transaktionsmöglichkeit der Blockchaintechnologie. Allerdings sind die diesbezüglichen Vermögensverschiebungen für Ermittlungsbehörden nachvollziehbar. Die Kryptowährungen der Betrugsopfer gehören nach wie vor den Betrugsopfern - auch wenn diese sich derzeit in fremden Wallets befinden.

Erkundigen Sie sich bei einem Rechtsanwalt, ob dieser auf diese Betrugsfälle spezialisiert ist und eine kostenfreie Ersteinschätzung anbietet. Dann erhalten Sie womöglich eine erste Orientierung und können gegebenenfalls weitere rechtliche Schritte ergreifen.