Kanzlei für Digital-
und Wirtschaftsrecht
Geld zurück nach Trading Betrug?

fidus-capital.com: Betrug? Erfahrungen und Probleme bei der Auszahlung?

Veröffentlicht am 13.10.2026 –

Was tun, wenn bei fidus-capital.com das investierte Geld nicht ausgezahlt wird? Wer nach Erfahrungen, Betrugswarnungen oder rechtlichen Möglichkeiten zur Rückforderung sucht, sollte zunächst klären, ob tatsächlich eine Investition stattgefunden hat. Denn zwischen einem riskanten Handelsgeschäft und einer nur vorgetäuschten Geldanlage besteht ein grundlegender Unterschied.

Ich bin Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht. Aus anwaltlicher Sicht ist nicht allein entscheidend, was eine Trading-Plattform auf dem Bildschirm anzeigt, sondern ob die behaupteten Geschäfte nachweisbar sind. Bei Problemen mit fidus-capital.com können Anleger über trading-betrug.de eine kostenfreie Ersteinschätzung anfordern.

Sind die angeblich gekauften Wertpapiere überhaupt vorhanden?

Eine Handelsoberfläche kann Aktienbestände, Fondsanteile oder andere Finanzinstrumente anzeigen. Daraus folgt jedoch nicht zwingend, dass diese Vermögenswerte tatsächlich für den Kunden erworben wurden.

Bei einem regulären Wertpapiergeschäft existieren grundsätzlich nachvollziehbare Abrechnungs- und Verwahrungsstrukturen.

Ich empfehle deshalb, konkrete Kaufabrechnungen, Angaben zum verwahrenden Institut und eine nachvollziehbare Bestandsübersicht anzufordern.

Bei börsengehandelten Wertpapieren können außerdem die Wertpapierkennnummer und die ISIN zur Identifizierung dienen.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einem tatsächlichen Wertpapierbestand und einer bloßen Kurswette auf dessen Wertentwicklung. Bei Differenzkontrakten beispielsweise erwirbt der Anleger regelmäßig nicht die zugrunde liegende Aktie.

Fehlen nachvollziehbare Informationen, ist das ein Anlass für weitere Ermittlungen, aber noch kein abschließender Betrugsnachweis.

fidus-capital.com: Wenn angebliche Handelsgewinne durch einen Systemfehler verschwinden

Bei fidus-capital.com könnte ein Konflikt entstehen, wenn zunächst hohe Gewinne angezeigt werden und diese später mit dem Hinweis auf einen technischen Fehler korrigiert werden.

Eine solche Erklärung ist nicht automatisch unzulässig. Handelsplattformen können unter bestimmten vertraglichen und rechtlichen Voraussetzungen fehlerhafte Buchungen berichtigen.

Entscheidend ist jedoch, ob die Korrektur sachlich nachvollziehbar ist.

Ich würde insbesondere prüfen, welche Geschäfte betroffen waren, welche Marktkurse zugrunde gelegt wurden und ob die behauptete Fehlerursache dokumentiert ist.

Meine Empfehlung: Verlangen Sie eine Einzelaufstellung sämtlicher korrigierter Positionen und die konkrete vertragliche Grundlage der Berichtigung.

Wer nur pauschal erklärt bekommt, sämtliche Gewinne seien wegen eines Softwarefehlers verfallen, sollte diese Aussage nicht ungeprüft akzeptieren.

Wie sich echte Handelsausführungen von bloßen Kontobuchungen unterscheiden

Ein wesentliches Beweisproblem entsteht, wenn Anleger lediglich eine interne Transaktionshistorie erhalten.

Diese kann zwar zeigen, welche Buchungen auf dem Kundenkonto angezeigt wurden. Sie beweist aber nicht in jedem Fall, dass die behaupteten Marktgeschäfte tatsächlich stattgefunden haben.

Bei fidus-capital.com wäre daher zu klären, ob ein echter Handelspartner, eine Börse oder ein anderer Ausführungsplatz beteiligt war.

Dabei kommt es auf das jeweilige Produkt an. Nicht jeder außerbörsliche Handel ist unseriös, und nicht jedes Geschäft muss über eine klassische Wertpapierbörse abgewickelt werden.

Ich empfehle, die verfügbaren Ausführungsinformationen mit den Vertragsunterlagen und der angebotenen Handelsdienstleistung abzugleichen.

Der juristische Kernpunkt lautet: Welche Leistung wurde vertraglich geschuldet, und welche tatsächlichen Vorgänge lassen sich dafür nachweisen?

Kostenfreie Ersteinschätzung

Da Betroffene eines Anlagebetrugs bereits einen empfindlichen Vermögensschaden erlitten haben, bieten wir zunächst eine kostenfreie Ersteinschätzung an. Wir teilen offen und ehrlich mit, was wir in Ihrem Fall für Sie tun können.

  • 1Sie schildern uns Ihren Fall
  • 2Melden Sie sich unverbindlich per Mail, Telefon oder WhatsApp
  • 3Wir prüfen Ihre Erfolgsaussichten
  • 4Sie erhalten eine anwaltliche Rückmeldung zu Ihrem Einzelfall.

fidus-capital.com Auszahlung: Wem gehört das angebliche Kundenguthaben rechtlich?

Die Bezeichnung „Kundengeld“ kann einen falschen Eindruck vermitteln. Rechtlich macht es einen erheblichen Unterschied, ob Gelder getrennt verwahrt, auf einem eigenen Konto gehalten oder unmittelbar an einen Vertragspartner übertragen wurden.

Bei fidus-capital.com sollte deshalb untersucht werden, welche Regelungen über die Verwahrung und Verwendung eingezahlter Beträge getroffen wurden.

Für bestimmte regulierte Finanzdienstleister gelten besondere Anforderungen an den Schutz von Kundengeldern und Kundenvermögenswerten.

Diese Vorschriften dürfen jedoch nicht ohne Prüfung auf jeden Anbieter und jedes Anlageprodukt übertragen werden.

Ich empfehle, Konto- und Verwahrungsvereinbarungen daraufhin auszuwerten, wer rechtlich Inhaber der Vermögenswerte sein sollte.

Eine solche Prüfung kann insbesondere dann wichtig werden, wenn der Anbieter zahlungsunfähig ist oder behauptet, Kundengelder seien nicht mehr verfügbar.

Welche Sicherung greift, wenn ein Finanzunternehmen zahlungsunfähig wird?

Anleger sollten Einlagensicherung, Anlegerentschädigung und Schadensersatz nicht miteinander verwechseln.

Die gesetzliche Einlagensicherung schützt grundsätzlich bestimmte Bankeinlagen. Für Forderungen aus Wertpapiergeschäften können dagegen besondere Anlegerentschädigungsregeln gelten.

Beide Systeme haben unterschiedliche Voraussetzungen und Grenzen. Gewöhnliche Kursverluste oder eine schlechte Anlageentscheidung werden dadurch nicht ersetzt.

Bei fidus-capital.com wäre zunächst zu klären, ob überhaupt ein entschädigungsfähiges Institut beteiligt ist.

Ich empfehle, die rechtliche Identität des Vertragspartners und dessen Zugehörigkeit zu einer Sicherungseinrichtung unabhängig zu überprüfen.

Ein bloßer Hinweis auf einen europäischen Unternehmenssitz oder eine angebliche staatliche Garantie begründet noch keinen Entschädigungsanspruch.

fidus-capital.com: Welche Rechte bestehen bei einer Insolvenz des Anbieters?

Sollte fidus-capital.com tatsächlich zahlungsunfähig werden, hängt das weitere Vorgehen davon ab, ob ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde und welche Vermögenswerte rechtlich zuzuordnen sind.

Besteht lediglich eine ungesicherte Geldforderung, kommt regelmäßig eine Anmeldung zur Insolvenztabelle nach § 174 InsO in Betracht.

Sind dagegen bestimmte Vermögensgegenstände rechtlich einem Anleger zugeordnet, kann unter den Voraussetzungen des § 47 InsO ein Aussonderungsrecht bestehen.

Diese Unterscheidung kann erhebliche wirtschaftliche Folgen haben.

Ich rate deshalb, nicht vorschnell sämtliche Ansprüche als gewöhnliche Insolvenzforderungen einzuordnen. Zunächst sollte geprüft werden, ob tatsächlich vorhandene Vermögenswerte herausverlangt werden können.

Bei fidus-capital.com müsste dafür insbesondere die vertragliche und tatsächliche Zuordnung des angeblichen Kundenvermögens untersucht werden.

Rechtsanwalt Martin Wehrmann: Was Anleger jetzt konkret prüfen lassen sollten

Wenn fidus-capital.com eine Auszahlung verweigert, ist die wichtigste Frage nicht unbedingt, weshalb der Kundenservice nicht antwortet. Vorrangig muss festgestellt werden, ob reale Vermögenswerte existieren, wem sie rechtlich gehören und gegen wen Ansprüche bestehen.

Ich bin Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht. Bei der rechtlichen Aufarbeitung möglicher Anlagebetrugsfälle unterscheide ich zwischen nicht ausgeführten Handelsgeschäften, echten Marktverlusten, vertraglichen Pflichtverletzungen und möglichen Täuschungshandlungen.

Diese Einordnung beeinflusst, ob Herausgabeansprüche, Schadensersatzforderungen oder andere Maßnahmen in Betracht kommen.

Wer bei fidus-capital.com negative Erfahrungen gemacht hat, einen Trading-Betrug vermutet oder vergeblich auf sein Geld wartet, kann über trading-betrug.de eine kostenfreie Ersteinschätzung anfordern.

Hilfreich sind insbesondere Kaufabrechnungen, Bestandsübersichten, Vertragsunterlagen und die bisherige Korrespondenz.

Denn der entscheidende Unterschied kann darin liegen, ob Ihr Geld durch einen tatsächlichen Handel verloren ging – oder ob der versprochene Handel niemals stattgefunden hat.