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Geld zurück nach Trading Betrug?

Gefälschter Raisin-Kundenservice (raisin-kundenservice.de): Identitätsdiebstahl beim Festgeld – wie Anleger ihr Geld schützen können

Veröffentlicht am 20.10.2026 –

Eine Nachricht vom vermeintlichen Raisin-Kundenservice, ein attraktives Festgeldangebot und eine vertraut wirkende Berliner Geschäftsadresse. Was nach gewöhnlicher Kundenbetreuung aussieht, kann der Beginn eines gezielten Anlagebetrugs sein. Hinter raisin-kundenservice.de steckt nicht der echte Kundenservice der bekannten Raisin SE. Vielmehr wird die Identität des real existierenden Finanzunternehmens missbraucht.

Besonders gefährlich ist diese Täuschung für Anleger, die bereits Festgeldanlagen besitzen oder nach sicheren Sparmöglichkeiten suchen. Wer auf eine professionell formulierte Nachricht von info@raisin-kundenservice.de vertraut, könnte Geld auf ein Konto überweisen, das mit einer echten Festgeldanlage nichts zu tun hat.

Als Rechtsanwalt Martin Wehrmann rate ich Betroffenen, unverzüglich die Authentizität ihrer Bankverbindung zu überprüfen. Warten Sie weder auf eine weitere Rückmeldung des angeblichen Kundenservice noch auf das Ende einer vereinbarten Festgeldlaufzeit. Über trading-betrug.de können Sie eine kostenfreie Ersteinschätzung anfordern.

1. Der wichtigste erste Schritt: Kontaktieren Sie den echten Raisin-Kundenservice

Wer mit raisin-kundenservice.de kommuniziert hat, sollte zunächst jede weitere Kontaktaufnahme über die verdächtige Internetadresse unterlassen.

Die echte Raisin SE hat ihren Sitz in der Schlesischen Straße 33/34 in Berlin. Ihr offizieller Privatkundenservice ist unter kundenservice@raisin.com sowie telefonisch unter 030 21784002 erreichbar.

Damit unterscheidet sich die tatsächliche Kundenservice-Adresse erheblich von info@raisin-kundenservice.de.

Ich empfehle, die echte Raisin SE über ihre unabhängig überprüften Kontaktmöglichkeiten zu informieren. Fragen Sie ausdrücklich, ob Ihr angeblicher Ansprechpartner tatsächlich zum Unternehmen gehört und ob die betreffende Anlage in Ihrem regulären Kundenkonto existiert.

Besonders wichtig ist eine schriftliche Bestätigung, falls die vermeintliche Festgeldanlage dem Unternehmen überhaupt nicht bekannt ist.

Eine solche Auskunft kann später für die strafrechtliche und zivilrechtliche Aufarbeitung von erheblicher Bedeutung sein.

2. Warum raisin-kundenservice.de für Anleger besonders überzeugend wirken kann

Der Identitätsmissbrauch funktioniert hier über eine geschickte sprachliche Annäherung an einen bekannten Anbieter.

Der Domainname kombiniert die Unternehmensbezeichnung Raisin mit dem vertrauten Begriff Kundenservice. Dadurch kann bei Empfängern der Eindruck entstehen, sie kommunizierten mit einer offiziellen Serviceabteilung.

Hinzu kommt die Verwendung einer tatsächlichen Unternehmensanschrift: Die Schlesische Straße 33/34 in Berlin gehört zur offiziellen Geschäftsadresse der Raisin SE.

Eine richtige Geschäftsadresse macht einen falschen Ansprechpartner nicht seriös.

Genau darin liegt die Besonderheit dieses Betrugsmodells. Einzelne Angaben können stimmen, während die entscheidende Behauptung über die Identität des Absenders falsch ist.

Prüfen Sie die vollständige Absenderdomain

Ich rate dazu, nicht nur auf den sichtbaren Absendernamen zu achten. Entscheidend ist die vollständige E-Mail-Adresse einschließlich des Bereichs hinter dem @-Zeichen.

Selbst professionell gestaltete E-Mail-Signaturen, Firmenlogos und rechtlich klingende Hinweise können kopiert oder nachgebildet werden.

3. Ralf Schönfelder und weitere Kontaktpersonen: Was über die Kommunikation bekannt ist

Im Zusammenhang mit dem gefälschten Raisin-Kundenservice werden verschiedene Kontaktangaben genannt.

Besonders auffällig ist die E-Mail-Adresse ralf.schoenfelder@raisin-kundenservice.de. Dazu werden die Telefonnummern +49 177 9035395 und +49 30 257706199 aufgeführt.

Auch die Namen Larissa beziehungsweise Laura Hagemann erscheinen in veröffentlichten Warnhinweisen, verbunden mit der Telefonnummer +49 30 257708763.

Ob hinter diesen Namen tatsächlich entsprechende Personen stehen, ist nicht gesichert. Sie können auch als erfundene Berateridentitäten verwendet worden sein.

Warum Namen und Telefonnummern wichtige Ermittlungsansätze liefern

Bei meiner rechtlichen Prüfung würde ich untersuchen, welche Kontaktperson konkrete Anlageempfehlungen aussprach und wer schließlich die Überweisungsanweisung erteilte.

Ich empfehle Betroffenen, eine chronologische Aufstellung sämtlicher Gespräche anzufertigen. Sichern Sie Anruflisten, Sprachnachrichten, E-Mail-Dateien und etwaige WhatsApp-Kontakte.

Entscheidend ist nicht allein, wer sich als Kundenberater vorgestellt hat, sondern welche nachweisbaren Erklärungen zur Geldanlage abgegeben wurden.

4. Die rechtliche Schlüsselfrage: Ist überhaupt eine echte Festgeldanlage entstanden?

Bei einem Betrug mit gefälschten Bank- oder Vermittleridentitäten kann ein besonders folgenschweres Missverständnis entstehen: Anleger glauben, ihr Geld befinde sich bereits bei einer regulierten Partnerbank.

Tatsächlich muss zunächst geklärt werden, ob überhaupt ein wirksamer Einlagenvertrag zustande gekommen ist.

Die bloße Überweisung eines Geldbetrags begründet noch keine Festgeldanlage bei der Bank, deren Name in den Vertragsunterlagen erscheint.

Ich empfehle, drei Nachweise voneinander zu unterscheiden: den Vermittlungsvertrag, die tatsächliche Kontoeröffnungsbestätigung und die Bestätigung des Zahlungseingangs durch die Anlagebank.

Fehlt einer dieser Nachweise, muss die wirtschaftliche und rechtliche Zuordnung der Einzahlung besonders sorgfältig geprüft werden.

Auch die gesetzliche Einlagensicherung schützt grundsätzlich nur anspruchsberechtigte Einlagen bei entsprechenden Kreditinstituten. Sie ersetzt kein Geld, das aufgrund eines Betrugs auf ein fremdes Konto gelangt ist.

5. Was Sie jetzt sofort tun sollten

Wer über den gefälschten Raisin-Kundenservice Geld überwiesen oder persönliche Daten übermittelt hat, sollte folgende Maßnahmen ergreifen:

  1. Keine weiteren Überweisungen ausführen. Stoppen Sie auch angebliche Nachzahlungen, Steuern und Freigabegebühren.
  2. Die eigene Bank sofort informieren. Melden Sie den Identitätsmissbrauch und bitten Sie um einen Überweisungsrückruf wegen Betrugsverdachts.
  3. Die echte Raisin SE benachrichtigen. Lassen Sie Ihre vermeintliche Festgeldanlage unabhängig überprüfen.
  4. Beweismittel vollständig sichern. Bewahren Sie Vertragsunterlagen, Nachrichten, Telefonnummern und Überweisungsbelege auf.
  5. Gefährdete Zugänge schützen. Ändern Sie Passwörter und aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung.
  6. Missbrauch Ihrer Ausweisdaten prüfen. Kontrollieren Sie bei übermittelten Identitätsdokumenten, ob weitere verdächtige Vertragsabschlüsse oder Konten auftreten.
  7. Eine anwaltliche Prüfung veranlassen. Lassen Sie untersuchen, welche Konten, Anspruchsgegner und rechtlichen Sicherungsmöglichkeiten identifiziert werden können.

Ich rate außerdem dazu, keinesfalls auf angebliche Rückholangebote unbekannter Dritter einzugehen.

Kostenfreie Ersteinschätzung

Da Betroffene eines Anlagebetrugs bereits einen empfindlichen Vermögensschaden erlitten haben, bieten wir zunächst eine kostenfreie Ersteinschätzung an. Wir teilen offen und ehrlich mit, was wir in Ihrem Fall für Sie tun können.

  • 1Sie schildern uns Ihren Fall
  • 2Melden Sie sich unverbindlich per Mail, Telefon oder WhatsApp
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  • 4Sie erhalten eine anwaltliche Rückmeldung zu Ihrem Einzelfall.

6. Raisin-kundenservice.de: Warum gerade die Empfänger-IBAN entscheidend ist

Bei der Aufklärung eines möglichen Festgeldbetrugs steht die verwendete Bankverbindung im Mittelpunkt.

Überprüfen Sie, auf welchen Namen das Empfängerkonto laut Zahlungsanweisung geführt werden sollte und ob dieser Name mit Ihrem angeblichen Festgeldvertrag übereinstimmt.

Eine deutsche IBAN ist dabei keineswegs automatisch ein Sicherheitsmerkmal. Ebenso wenig beweist ein Konto bei einer regulierten Bank, dass die dahinterstehende Anlagevermittlung rechtmäßig erfolgt.

Lassen Sie den Zahlungsweg rückwirkend rekonstruieren

Ich empfehle, sämtliche Überweisungsbestätigungen nach Datum zu sortieren und mögliche Änderungen der Empfängerkonten zu markieren.

Anschließend sollte geprüft werden, welche Maßnahmen gegenüber den beteiligten Banken noch möglich sind.

Ein Überweisungsrückruf garantiert keine Rückzahlung. Er kann jedoch insbesondere bei zeitnah entdeckten Betrugsfällen sinnvoll sein.

7. Das Passwortproblem: Wenn Betrüger nicht nur Geld, sondern Zugangsdaten erhalten haben

Der gefälschte Raisin-Kundenservice kann auch ein Risiko für vorhandene Bankkonten darstellen.

Wer Zugangsdaten, TANs oder andere Sicherheitsinformationen übermittelt hat, muss damit rechnen, dass weitere Zahlungsvorgänge oder Kontoübernahmen versucht werden.

Die echte Raisin SE erklärt ausdrücklich, dass sie Kunden nicht zur Herausgabe von Passwörtern oder Freigabecodes auffordert und keine unaufgeforderten Anlageentscheidungen unter Zeitdruck verlangt.

Ich empfehle deshalb, gefährdete Zugangsdaten unverzüglich über vertrauenswürdige Geräte zu ändern und vorhandene Bankkonten auf unberechtigte Transaktionen zu kontrollieren.

Wurde Fernwartungssoftware installiert, sollte der Zugriff nach Sicherung relevanter Beweise beendet und das betroffene Gerät technisch überprüft werden.

8. Welche Ansprüche gegen Banken bei einem solchen Betrug bestehen können

Juristisch kommt es zunächst darauf an, ob der Anleger den Zahlungsvorgang selbst autorisiert hat.

Bei nicht autorisierten Zahlungen kann § 675u BGB einen Anspruch gegen den Zahlungsdienstleister auf Erstattung begründen. Bei selbst freigegebenen Überweisungen liegt die rechtliche Situation anders.

Hier besteht grundsätzlich kein automatischer Anspruch auf Ersatz allein deshalb, weil der Anleger durch einen Betrüger getäuscht wurde.

Ich prüfe in solchen Konstellationen, ob konkrete Pflichtverletzungen einer beteiligten Bank nachweisbar sind.

Entscheidend können beispielsweise der genaue Zahlungsablauf, erkennbare Auffälligkeiten und bereits vorliegende Informationen über einen Betrugsverdacht sein.

Eine allgemeine Pflicht der Bank, jede Anlageentscheidung ihres Kunden inhaltlich zu überprüfen, besteht nicht.

9. Warum der echte Raisin-Konzern nicht automatisch für fremde Betrüger haftet

Beim Identitätsdiebstahl muss juristisch besonders sauber zwischen dem geschädigten Unternehmen und den tatsächlich handelnden Personen unterschieden werden.

Dass die echte Raisin SE namentlich missbraucht wird, bedeutet nicht, dass sie die fraglichen Verträge abgeschlossen oder entsprechende Zahlungen erhalten hat.

Eine Haftung setzt eigene rechtliche Verpflichtungen oder sonstige konkret nachweisbare Haftungsgründe voraus.

Ich rate deshalb davon ab, vorschnell Ansprüche gegen das bekannte Unternehmen zu behaupten, nur weil dessen Name in gefälschten Unterlagen erscheint.

Vielmehr müssen Zahlungsweg, mögliche Vollmachten, tatsächliche Erklärungen und etwaige eigene Pflichtverletzungen getrennt untersucht werden.

10. Schadensersatz, Strafanzeige und die Sicherung möglicher Vermögenswerte

Bei einer nachgewiesenen vorsätzlichen Täuschung können Schadensersatzansprüche gemäß § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 Abs. 1 StGB in Betracht kommen.

Auch § 826 BGB oder bereicherungsrechtliche Ansprüche nach § 812 Abs. 1 Satz 1 BGB können abhängig vom Sachverhalt relevant sein.

Für die Durchsetzung solcher Ansprüche müssen mögliche Verantwortliche identifiziert und die jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen nachgewiesen werden.

Ich empfehle, eine Strafanzeige durch vollständige Zahlungsbelege und eine möglichst präzise Beschreibung der falschen Unternehmensidentität zu ergänzen.

Unter bestimmten Voraussetzungen können Ermittlungsbehörden Vermögenswerte sichern. Eine solche Sicherung führt jedoch nicht automatisch zur Erstattung des individuellen Schadens.

11. Ein zweiter Betrugsversuch kann die Situation weiter verschlimmern

Geschädigte können nach einem Anlagebetrug erneut kontaktiert werden. Angebliche Rückholunternehmen oder Ermittler behaupten dann beispielsweise, das verlorene Geld sei bereits aufgefunden worden.

Für eine Auszahlung werden zusätzliche Gebühren verlangt.

Ich empfehle ausdrücklich, solche Aufforderungen nicht ungeprüft zu erfüllen. Auch vermeintliche Behördenmitarbeiter dürfen nicht allein anhand eines übersandten Dienstausweises als authentisch angesehen werden.

Wer bereits auf raisin-kundenservice.de hereingefallen ist, sollte besonders vorsichtig sein, wenn sich weitere Personen unaufgefordert melden und eine schnelle Rückzahlung versprechen.

12. Gefälschter Raisin-Kundenservice: Rechtsanwalt Martin Wehrmann prüft Ihre Rückforderungsmöglichkeiten

Der Identitätsmissbrauch über raisin-kundenservice.de zeigt, wie gefährlich die Nachahmung eines bekannten Finanzunternehmens sein kann. Anleger müssen deshalb klären, ob sie tatsächlich mit der Raisin SE oder mit unbekannten Dritten kommuniziert haben.

Ich bin Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht und befasse mich mit der rechtlichen Aufarbeitung von Anlagebetrug und betrugsbedingten Vermögensschäden.

Wenn Sie mit info@raisin-kundenservice.de oder ralf.schoenfelder@raisin-kundenservice.de kommuniziert haben, empfehle ich eine Prüfung Ihrer Unterlagen und sämtlicher Zahlungen.

Über trading-betrug.de können Sie eine kostenfreie Ersteinschätzung anfordern.

Auf dieser Grundlage lassen sich mögliche Schadensersatzansprüche, Rückforderungsmöglichkeiten und weitere rechtliche Schritte untersuchen.

Ob verlorene Gelder tatsächlich zurückerlangt werden können, hängt insbesondere von den Empfängerkonten, den vorhandenen Beweisen und identifizierbaren Verantwortlichen ab. Gerade deshalb sollten Betroffene möglichst frühzeitig handeln.