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Geld zurück nach Trading Betrug?

invests-euros / PMW Connect ein Betrug? Erfahrungen zur Auszahlung? Vier Domains und die Frage nach dem tatsächlichen Geldempfänger

Veröffentlicht am 23.10.2026 –

Bei invests-euros / PMW Connect besteht der Verdacht auf Anlagebetrug. Im Zusammenhang mit dem Angebot werden invests-euros.com, investor-adviser.de, pmwconnect.com und portal.pmwconnect.net sowie die E-Mail-Adresse andrew.schreuers@investor-adviser.de genannt.

Wer investiert hat und keine Auszahlung erhält, sollte weitere Zahlungen einstellen, sämtliche Unterlagen sichern und unverzüglich die Empfängerkonten überprüfen lassen.

Eine betrügerische Zusammenarbeit sämtlicher genannten Angebote ist nicht nachgewiesen. Auch die Identität des E-Mail-Absenders lässt sich allein aus seiner Adresse nicht bestätigen.

Als Rechtsanwalt empfehle ich eine frühzeitige Prüfung. Über trading-betrug.de können Anleger eine kostenfreie Ersteinschätzung anfordern.

Warum vier Internetadressen besondere Aufmerksamkeit verdienen

Die verschiedenen Domains werfen eine zentrale Frage auf: Welche Gesellschaft hat welche Leistung versprochen?

Eine Website könnte der Werbung dienen, eine andere der Beratung und eine dritte dem Kundenkonto. Ob diese Aufteilung hier tatsächlich besteht, ist offen.

Ich empfehle, für jede Domain die angegebene Gesellschaft, Vertragsunterlagen, Ansprechpartner und Zahlungsanweisungen getrennt festzuhalten. Erst anschließend sollten mögliche Verbindungen bewertet werden.

invests-euros / PMW Connect Erfahrungen: Was wurde Ihnen zugesagt?

Für einen möglichen Täuschungsnachweis ist die Kommunikation vor der Einzahlung besonders wichtig.

Im Fall EminiFX versprach der Betreiber Anlegern wöchentliche Renditen von mindestens fünf Prozent durch angeblich automatisierten Handel. 2023 wurde er in den USA wegen Rohstoffbetrugs zu neun Jahren Haft verurteilt.

Die Parallele liegt in der Beweisfrage: Welche Renditen wurden versprochen und wie sollten sie erwirtschaftet werden?

Ein Zusammenhang mit invests-euros oder PMW Connect ist nicht bekannt. Ich rate, Werbematerial und persönliche Zusagen unverändert zu sichern.

Die E-Mail-Adresse als möglicher Ermittlungsansatz

Die Adresse andrew.schreuers@investor-adviser.de sollte nicht vorschnell einer realen Person zugerechnet werden.

Absendernamen können frei gewählt oder technisch manipuliert werden.

Ich empfehle, Nachrichten einschließlich vollständiger E-Mail-Kopfzeilen zu exportieren. Bewahren Sie auch Signaturen, Telefonnummern, Anhänge und darin enthaltene Kontodaten auf.

Wurde ein Beratungsgespräch geführt, sollten Datum, Inhalt und verwendete Rufnummer unmittelbar schriftlich festgehalten werden.

invests-euros / PMW Connect Auszahlung: Was ein Portalstand beweist

Ein angezeigtes Guthaben ist kein Nachweis dafür, dass entsprechendes Vermögen tatsächlich vorhanden ist.

Im EminiFX-Verfahren wurden Anlegern fiktive Wochenrenditen angezeigt, obwohl das Unternehmen diese Gewinne nicht erzielte.

Ob ein vergleichbares Problem bei portal.pmwconnect.net vorliegt, ist nicht belegt.

Ich rate, den angezeigten Kontostand, sämtliche Transaktionen und jeden Auszahlungsversuch mit Datum zu dokumentieren. Fordern Sie gegebenenfalls einen unabhängigen Nachweis der Vermögensverwahrung an.

PMW Connect: Warum ein Login keine Einlagensicherung begründet

Ein geschütztes Kundenportal vermittelt Vertraulichkeit, ersetzt aber keine Prüfung der rechtlichen Sicherung.

Die gesetzliche Einlagensicherung nach § 8 EinSiG setzt eine entsprechende Bankeinlage bei einem erfassten Kreditinstitut voraus.

Ich empfehle deshalb, die konkrete Bank, den Kontoinhaber und die behauptete Sicherungseinrichtung zu identifizieren.

Auch eine mögliche Anlegerentschädigung ist kein allgemeiner Schutz vor Tradingverlusten oder Anlagebetrug.

Kostenfreie Ersteinschätzung

Da Betroffene eines Anlagebetrugs bereits einen empfindlichen Vermögensschaden erlitten haben, bieten wir zunächst eine kostenfreie Ersteinschätzung an. Wir teilen offen und ehrlich mit, was wir in Ihrem Fall für Sie tun können.

  • 1Sie schildern uns Ihren Fall
  • 2Melden Sie sich unverbindlich per Mail, Telefon oder WhatsApp
  • 3Wir prüfen Ihre Erfolgsaussichten
  • 4Sie erhalten eine anwaltliche Rückmeldung zu Ihrem Einzelfall.

Was Sie jetzt sofort tun sollten

Wenn Sie über invests-euros oder PMW Connect investiert haben:

  1. Weitere Überweisungen einstellen, insbesondere angebliche Freigabegebühren.
  2. Ihre Bank kontaktieren und einen möglichen Überweisungsrückruf versuchen.
  3. Kartenzahlungen überprüfen, soweit ein Chargeback infrage kommt.
  4. Alle vier Domains dokumentieren, einschließlich Vertragsangaben und Screenshots.
  5. E-Mails und Messenger-Nachrichten exportieren, möglichst mit technischen Metadaten.
  6. IBAN, Zahlungsempfänger und Wallet-Adressen sichern, einschließlich Transaktions-Hashes.
  7. Kontozugänge schützen, Fernwartungssoftware entfernen und Passwörter ändern.

Bei konkreten Täuschungsanzeichen empfehle ich zusätzlich eine Strafanzeige.

Der Morocoin-Fall: Warum Berater und Plattform getrennt zu prüfen sind

Im Dezember 2025 erhob die US-Börsenaufsicht SEC Vorwürfe gegen mehrere angebliche Kryptohandelsplattformen, darunter Morocoin, sowie gegen Investmentclubs, die Anleger über WhatsApp anwarben.

Nach Darstellung der SEC wurden mindestens 14 Millionen US-Dollar veruntreut.

Ein Zusammenhang mit invests-euros / PMW Connect ist nicht bekannt.

Der Vergleich verdeutlicht, weshalb ich den ursprünglichen Vermittler, den Plattformbetreiber und den tatsächlichen Geldempfänger getrennt untersuche.

invests-euros / PMW Connect Betrug: Welche Warnsignale wären erheblich?

Entscheidend wären beispielsweise falsche Angaben zur Betreiberidentität, nicht existierende Handelsgeschäfte oder systematisch verweigerte Auszahlungen.

Auch das Verlangen zusätzlicher Gebühren vor einer Auszahlung kann ein erhebliches Warnsignal sein.

Ich empfehle, jede Forderung schriftlich begründen zu lassen und keine weiteren Ausweisdokumente zu übermitteln.

Eine konkrete Betrugshandlung durch die genannten Anbieter ist damit nicht festgestellt.

Geld zurück: Welche rechtlichen Wege prüfe ich?

Bei nachgewiesener vorsätzlicher Täuschung kommen § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB und § 826 BGB infrage.

Abhängig vom Vertragsverhältnis prüfe ich zusätzlich § 812 Abs. 1 Satz 1 BGB.

Eine autorisierte Banküberweisung ist nicht automatisch erstattungsfähig. Kryptowährungen können jedoch nachvollziehbare Transaktionsspuren hinterlassen.

Ich prüfe deshalb zuerst die konkreten Empfänger und mögliche Anspruchsgegner.

Vorsicht vor angeblichen Rückholunternehmen

Nach einem möglichen Anlageverlust melden sich mitunter vermeintliche Ermittler oder Blockchain-Spezialisten.

Ich rate, keine Vorausgebühren für angeblich sichergestellte Gelder zu bezahlen und niemals private Wallet-Schlüssel herauszugeben.

invests-euros / PMW Connect anwaltlich prüfen lassen

Ich bin Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht.

Wenn Sie über invests-euros.com, investor-adviser.de, pmwconnect.com oder portal.pmwconnect.net investiert haben, können Sie über trading-betrug.de eine kostenfreie Ersteinschätzung anfordern.

Ich prüfe Vertragsbeziehungen, E-Mail-Kommunikation, tatsächliche Zahlungsempfänger und mögliche rechtliche Schritte. Eine Rückzahlung kann ich nicht garantieren.

Mein anwaltlicher Rat: Behandeln Sie die vier Domains zunächst als getrennte Beweisspuren. Erst die Zuordnung von Verträgen, Ansprechpartnern und Geldflüssen zeigt, gegen wen Ansprüche sinnvoll geprüft werden können.