Phantom Invest (phantominvest.de): Betrugsverdacht? Erfahrungen und Fragen zur Auszahlung
Ein auffälliger Kryptohandel beginnt nicht immer mit einem manipulierten Kurs. Manchmal liegt das eigentliche Problem darin, wer bestimmte Informationen zuerst hatte und was diese Person damit gemacht hat. MiCA verbietet Insidergeschäfte mit Kryptowerten ausdrücklich. Das betrifft nicht nur klassische Käufe oder Verkäufe, sondern auch geänderte oder stornierte Orders sowie Empfehlungen an andere Personen.
Wenn bei Phantom Invest (phantominvest.de) eine Auszahlung plötzlich ausbleibt, die eigenen Erfahrungen Zweifel auslösen oder ein möglicher Betrug im Raum steht, kann deshalb auch die zeitliche Abfolge einzelner Handelsentscheidungen wichtig werden. Ich bin Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht. Betroffene von Phantom Invest (phantominvest.de) können über trading-betrug.de eine kostenfreie Ersteinschätzung anfordern.
Insiderhandel mit Kryptowerten ist ausdrücklich verboten
Art. 89 MiCA erfasst den Fall, dass eine Person über Insiderinformationen verfügt und diese nutzt, um unmittelbar oder mittelbar Kryptowerte für eigene oder fremde Rechnung zu kaufen oder zu verkaufen. Das Verbot richtet sich nicht ausschließlich an Vorstände oder Geschäftsführer. Erfasst werden unter bestimmten Voraussetzungen auch Anteilseigner, Beschäftigte, Berater, Personen mit technischer DLT-Funktion oder andere Personen, die wissen oder wissen müssten, dass es sich um Insiderinformationen handelt.
Für Anleger ist das wichtig, weil ein Informationsvorsprung nicht allein deshalb zulässig wird, weil er außerhalb einer klassischen Börse entstanden ist.
Bei Phantom Invest (phantominvest.de) könnte beispielsweise auffallen, dass bestimmte Wallets oder Nutzerkonten kurz vor einer erheblichen öffentlichen Nachricht ungewöhnlich große Positionen aufbauen oder abbauen.
Ein solches Muster beweist noch keinen Insiderhandel. Es kann aber Anlass geben, die zeitliche Reihenfolge genauer zu untersuchen.
Phantom Invest (phantominvest.de): Auch das Löschen einer Order kann Insiderhandel sein
Ein besonders interessanter Punkt des Art. 89 MiCA betrifft bereits erteilte Aufträge.
Angenommen, eine Person gibt zunächst ohne besondere Kenntnisse einen Kaufauftrag für einen Kryptowert auf. Noch bevor dieser ausgeführt wird, erhält sie eine nicht öffentliche Information, die einen erheblichen Kursverlust erwarten lässt. Daraufhin storniert sie den Auftrag.
Auch diese Stornierung kann nach MiCA als Nutzung einer Insiderinformation gelten. Dasselbe gilt für eine nachträgliche Änderung der Order.
Bei Phantom Invest (phantominvest.de) lohnt sich deshalb nicht nur der Blick auf ausgeführte Trades. Ebenso wichtig können stornierte, geänderte oder kurzfristig zurückgezogene Orders sein.
Gerade bei starken Kursbewegungen kann eine vollständige Orderhistorie wesentlich mehr aussagen als eine bloße Übersicht abgeschlossener Käufe und Verkäufe.
Kundenorders können selbst Insiderinformationen enthalten
MiCA enthält zudem eine Regel, die für Handelsplattformen und ausführende Dienstleister besonders relevant ist.
Nach Art. 87 Abs. 1 Buchstabe b können auch Informationen über noch nicht ausgeführte Kundenorders Insiderinformationen darstellen. Voraussetzung ist unter anderem, dass die Information präzise ist und bei Veröffentlichung voraussichtlich erheblichen Einfluss auf den Preis eines Kryptowerts oder eines verbundenen Kryptowerts hätte.
Beispiel: Ein institutioneller Kunde kündigt einen ungewöhnlich großen Kauf eines wenig liquiden Tokens an. Ein Mitarbeiter erkennt, dass diese Order den Marktpreis voraussichtlich deutlich bewegen könnte.
Würde er vorher selbst kaufen, könnte sich die Frage nach einem Insidergeschäft stellen.
Für Phantom Invest (phantominvest.de) bedeutet das: Auch Informationen, die ausschließlich aus dem internen Orderfluss stammen, können rechtlich sensibel sein. Anleger müssen sich deshalb nicht auf spektakuläre Unternehmensgeheimnisse konzentrieren. Schon die Kenntnis eines bedeutenden bevorstehenden Kundenauftrags kann relevant werden.
Kostenfreie Ersteinschätzung
Da Betroffene eines Anlagebetrugs bereits einen empfindlichen Vermögensschaden erlitten haben, bieten wir zunächst eine kostenfreie Ersteinschätzung an. Wir teilen offen und ehrlich mit, was wir in Ihrem Fall für Sie tun können.
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Phantom Invest (phantominvest.de): Auch ein „Tipp“ an Freunde kann rechtlich problematisch sein
Art. 89 MiCA verbietet nicht nur das eigene Handeln aufgrund von Insiderwissen.
Wer über Insiderinformationen verfügt, darf Dritten auch nicht empfehlen oder sie dazu veranlassen, bestimmte Kryptowerte zu kaufen oder zu verkaufen beziehungsweise eine Order zu ändern oder zu stornieren. Nutzt der Empfänger diesen Hinweis und weiß oder müsste er wissen, dass die Empfehlung auf Insiderwissen beruht, kann auch diese Nutzung als Insidergeschäft gelten.
Ein Beispiel: Eine Person mit internem Wissen schreibt einem Bekannten lediglich: „Verkaufe den Token heute noch, morgen könnte es zu spät sein.“ Die eigentliche vertrauliche Information wird dabei gar nicht ausdrücklich genannt.
Trotzdem kann die Empfehlung rechtlich relevant sein, wenn sie gerade auf der Insiderinformation beruht.
Bei Phantom Invest (phantominvest.de) würde ich deshalb auch Kommunikationsverläufe zeitlich mit Handelsaktivitäten abgleichen. Nachrichten in Messenger-Diensten, E-Mails oder interne Hinweise können helfen zu verstehen, warum einzelne Trades unmittelbar vor einer erheblichen Kursbewegung erfolgt sind.
Insiderinformationen dürfen grundsätzlich nicht einfach weitergegeben werden
Neben Art. 89 steht Art. 90 MiCA. Danach darf eine Person, die über Insiderinformationen verfügt, diese grundsätzlich nicht unrechtmäßig an andere Personen weitergeben.
Eine Ausnahme besteht insbesondere, wenn die Offenlegung im normalen Rahmen einer Beschäftigung, beruflichen Tätigkeit oder Aufgabenerfüllung erfolgt.
Damit kann bei Phantom Invest (phantominvest.de) nicht nur die Frage relevant sein, wer gehandelt hat, sondern auch, wie eine vertrauliche Information überhaupt in den Kreis weiterer Personen gelangt ist.
Beispiel: Ein technischer Dienstleister erfährt aufgrund seiner Tätigkeit von einem noch nicht öffentlichen sicherheitsrelevanten Ereignis. Diese Information wird anschließend außerhalb des notwendigen beruflichen Rahmens weitergegeben und führt bei anderen Personen zu Handelsentscheidungen.
Dann können Weitergabe und späterer Handel getrennt voneinander rechtlich relevant sein.
Auch die Weiterleitung einer Empfehlung kann nach Art. 90 problematisch werden, wenn die weitergebende Person weiß oder wissen müsste, dass der ursprüngliche Tipp auf Insiderinformationen beruht.
Warum ich bei Phantom Invest (phantominvest.de) auf Minuten und nicht nur auf Tage schaue
Bei WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht beschäftige ich mich mit Krypto-Betrug, Broker-Betrug und auffälligen Handelsabläufen. Bei Phantom Invest (phantominvest.de) kann deshalb die genaue zeitliche Rekonstruktion entscheidend sein.
Ich halte insbesondere Orderzeiten, Änderungen und Stornierungen, Nachrichten, öffentliche Mitteilungen, Kursbewegungen und – soweit verfügbar – Blockchain-Transaktionen für wichtig. Gerade bei volatilen Kryptowerten können wenige Minuten zwischen internem Wissen, Orderänderung und öffentlicher Bekanntgabe liegen.
Wer bei Phantom Invest (phantominvest.de) Geld verloren hat oder eine Auszahlung nicht erhält und zusätzlich ungewöhnliche Handelsbewegungen rund um wichtige Nachrichten festgestellt hat, kann über trading-betrug.de eine kostenfreie Ersteinschätzung anfordern.
Bei Phantom Invest (phantominvest.de) sollte deshalb nicht nur gefragt werden, ob ein Kurs ungewöhnlich stark gestiegen oder gefallen ist. Wesentlich aufschlussreicher kann sein: Wer wusste vor der Öffentlichkeit von einer kursrelevanten Tatsache, welche Orders wurden danach verändert – und wer profitierte von diesem zeitlichen Vorsprung?