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Geld zurück nach Trading Betrug?

RichtPunkt und richtpunkt.tech: Anlagebetrug vermutet? So sichern Anleger ihre Ansprüche

Veröffentlicht am 14.10.2026 –

Sie haben über RichtPunkt auf richtpunkt.tech Geld investiert und erhalten keine Auszahlung? Dann sollten Sie nicht darauf warten, dass sich die Situation von selbst klärt. Bei einem möglichen Anlagebetrug können insbesondere die ersten Schritte nach einer verweigerten Auszahlung darüber entscheiden, ob sich Zahlungswege noch nachvollziehen und Beweise sichern lassen.

Zu RichtPunkt existieren bereits kritische Veröffentlichungen im Internet. Ich möchte deshalb nicht lediglich bekannte Betrugswarnzeichen wiederholen, sondern eine andere Frage beantworten: Welche konkreten Informationen benötigt ein Rechtsanwalt, um aus einem Verdacht einen rechtlich überprüfbaren Anspruch zu entwickeln?

Im Mittelpunkt stehen dabei die Herkunft einzelner Zahlungsanweisungen, die Identität möglicher Verantwortlicher und die Frage, welche rechtlichen Maßnahmen tatsächlich Aussicht auf Erfolg haben.

Ich bin Rechtsanwalt Martin Wehrmann. Über trading-betrug.de können Sie eine kostenfreie Ersteinschätzung anfordern.

RichtPunkt: Warum eine lückenlose Chronologie besonders wichtig ist

Bei einem möglichen Investmentbetrug kommt es nicht nur darauf an, wie viel Geld verloren wurde. Entscheidend ist häufig, welche Aussagen unmittelbar vor den einzelnen Zahlungen gemacht wurden.

Ich empfehle Anlegern, für RichtPunkt eine einfache zeitliche Übersicht anzulegen: erste Kontaktaufnahme, Registrierung, Einzahlungen, angebliche Handelsgewinne, Auszahlungsversuche und spätere Zahlungsforderungen.

Jede Einzahlung braucht einen eigenen Anlass

Besonders aufschlussreich kann sein, weshalb ein Anleger einen bestimmten Betrag überwiesen hat.

Wurde eine konkrete Rendite versprochen? Sollte ein angeblicher Verlust ausgeglichen werden? Oder wurde behauptet, eine weitere Zahlung sei für die Freigabe des Guthabens erforderlich?

Diese Unterschiede können für den Nachweis einer möglichen Täuschung nach § 263 StGB erheblich sein.

richtpunkt.tech: Was lässt sich aus dem Internetauftritt rechtlich ableiten?

Eine professionell gestaltete Handelsplattform ist kein Beweis dafür, dass der Betreiber reguliert ist oder tatsächlich Finanzgeschäfte ausführt.

Bei richtpunkt.tech ist deshalb zunächst zu klären, welche natürliche oder juristische Person die angebotenen Dienstleistungen verantwortet.

Impressum, Vertragsbedingungen und Zahlungsempfänger vergleichen

Ich würde die Betreiberangaben der Website mit den Vertragsunterlagen und den tatsächlichen Empfängern der Einzahlungen abgleichen.

Stimmen diese Informationen nicht überein, sollte untersucht werden, ob es eine nachvollziehbare rechtliche Erklärung gibt.

Eine konkrete Betreiberidentität, eine aufsichtsrechtliche Zulassung oder eine bestimmte behördliche Warnung kann ich für RichtPunkt hier nicht als unabhängig bestätigt darstellen. Kritische Internetberichte allein ersetzen diese Verifizierung nicht.

Warum das Verhalten nach einer Auszahlungssperre relevant ist

Bei RichtPunkt sollten Anleger insbesondere darauf achten, ob sich die Bedingungen für eine Auszahlung nachträglich verändern.

Ein seriöser Vertragspartner muss eine Zahlungsverweigerung grundsätzlich anhand nachvollziehbarer vertraglicher oder gesetzlicher Grundlagen erklären können.

Werden dagegen immer neue Gebühren, Sicherheitsleistungen oder angebliche Steuerzahlungen verlangt, kann dies ein erhebliches Warnsignal darstellen.

Ich empfehle, jede Zahlungsaufforderung schriftlich begründen zu lassen. Zusätzliche Beträge sollten nicht allein aufgrund eines telefonischen Versprechens überwiesen werden.

RichtPunkt Erfahrungen: Welche Beweise sind wirklich aussagekräftig?

Öffentliche Erfahrungsberichte können auf mögliche Risiken hinweisen. Für die Durchsetzung eigener Ansprüche sind jedoch vor allem individuelle Beweismittel entscheidend.

Dazu gehören vollständige E-Mail-Verläufe, Messenger-Nachrichten, Vertragsdokumente und Zahlungsnachweise.

Originaldateien statt ausschließlich Screenshots

Screenshots können hilfreich sein, enthalten aber häufig nicht sämtliche technischen Informationen.

Ich rate deshalb, E-Mails möglichst im Originalformat aufzubewahren und Messenger-Verläufe vollständig zu exportieren.

Bei richtpunkt.tech sollten außerdem frühere Versionen der Website, Kontostände und Handelsübersichten dokumentiert werden, soweit sie noch zugänglich sind.

Verändern sich später die Angaben des Anbieters, kann eine solche Dokumentation für die rechtliche Bewertung wichtig werden.

Wie sich der tatsächliche Geldfluss rekonstruieren lässt

Eine Rückforderung sollte nicht allein beim Namen der Handelsplattform ansetzen. Häufig ist die Frage entscheidend, wohin das Geld tatsächlich geflossen ist.

Bei RichtPunkt würde ich deshalb jede Zahlung einem konkreten Empfänger zuordnen.

Wurden Banküberweisungen verwendet, sind IBAN, Empfängername, Betrag und Buchungsdatum zu erfassen.

Bei Kryptowährungen sollten zusätzlich Wallet-Adressen, verwendete Netzwerke und Transaktions-Hashes dokumentiert werden.

Warum eine Kryptobörse nicht automatisch der Endempfänger ist

Wenn Anleger zunächst Geld an eine reguläre Kryptobörse überwiesen und anschließend digitale Vermögenswerte weitergeleitet haben, liegen rechtlich und technisch unterschiedliche Transaktionen vor.

Die Kryptobörse ist nicht allein deshalb für einen möglichen Anlagebetrug verantwortlich, weil sie den Kauf der Kryptowährung ermöglicht hat.

Entscheidend ist, ob konkrete Pflichtverletzungen oder andere haftungsbegründende Umstände nachgewiesen werden können.

Kostenfreie Ersteinschätzung

Da Betroffene eines Anlagebetrugs bereits einen empfindlichen Vermögensschaden erlitten haben, bieten wir zunächst eine kostenfreie Ersteinschätzung an. Wir teilen offen und ehrlich mit, was wir in Ihrem Fall für Sie tun können.

  • 1Sie schildern uns Ihren Fall
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RichtPunkt und garantierte Renditen: Ein Widerspruch, den Anleger prüfen sollten

Für richtpunkt.tech werden in öffentlich zugänglichen Beschreibungen Werbeaussagen wie „Minimal monthly profit“ und „guaranteed revenue“ genannt. Auch Handelshebel bis 1:500 werden beschrieben.

Diese Kombination verdient besondere Aufmerksamkeit. Ein hoher Hebel kann Verluste erheblich verstärken. Eine zugleich beworbene Gewinnsicherheit wirft deshalb Fragen nach der wirtschaftlichen Grundlage solcher Versprechen auf.

Ich empfehle, die konkreten Werbeaussagen mit den Risikohinweisen und Vertragsbedingungen zu vergleichen. Entscheidend ist, ob Anleger über wesentliche Verlustrisiken zutreffend informiert wurden.

Angebliche Regulierung durch eine kanadische Behörde

Für den Internetauftritt wird außerdem eine Regulierung unter Bezugnahme auf Innovation, Science and Economic Development Canada beschrieben.

Diese Behörde ist jedoch nicht ohne Weiteres mit einer Finanzmarktaufsicht gleichzusetzen. Ein allgemeiner Hinweis auf eine kanadische Institution belegt keine Erlaubnis für erlaubnispflichtige Finanzdienstleistungen in Deutschland.

Bei RichtPunkt würde ich daher eine konkrete Lizenznummer, den zugelassenen Rechtsträger und den Umfang der behaupteten Erlaubnis überprüfen.

Was Sie jetzt sofort tun sollten

Bei einem Betrugsverdacht im Zusammenhang mit RichtPunkt und richtpunkt.tech empfehle ich folgende Maßnahmen:

  1. Keine weiteren Beträge überweisen. Das gilt insbesondere für angebliche Steuern, Freigabegebühren oder Sicherheitsleistungen.
  2. Auszahlungen schriftlich verlangen. Dokumentieren Sie den beantragten Betrag und jede Antwort des Anbieters.
  3. Den Internetauftritt sichern. Speichern Sie Werbeaussagen, Kontomodelle, Kontaktangaben und Vertragsbedingungen.
  4. Zahlungsbelege sammeln. Halten Sie Empfängernamen, IBANs, Kreditkartenbuchungen und Buchungsdaten fest.
  5. Bank oder Kartenanbieter informieren. Fragen Sie unverzüglich nach möglichen Rückruf- und Reklamationsverfahren.
  6. Kryptotransaktionen dokumentieren. Bewahren Sie Wallet-Adressen und Transaktions-Hashes auf.
  7. Zugänge schützen. Entfernen Sie gegebenenfalls Fernwartungssoftware, ändern Sie gefährdete Passwörter und aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung.
  8. Rechtliche Schritte prüfen lassen. Bereiten Sie Ihre Unterlagen für eine mögliche Strafanzeige und zivilrechtliche Anspruchsprüfung auf.

Übermitteln Sie unbekannten Ansprechpartnern keine weiteren Ausweiskopien oder Zugangsdaten.

RichtPunkt Geld zurück: Welche Ansprüche kommen infrage?

Wurden Anleger durch bewusst falsche Angaben zu einer Zahlung veranlasst, können Ansprüche aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB bestehen. Dafür müssen die Voraussetzungen einer betrügerischen Täuschung und eines dadurch verursachten Schadens nachweisbar sein.

Bei vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung kommt außerdem § 826 BGB in Betracht.

Vertragliche Pflichtverletzungen können Ansprüche nach § 280 Abs. 1 BGB begründen. Unter den jeweiligen Voraussetzungen kann auch eine Rückforderung nach § 812 Abs. 1 Satz 1 BGB möglich sein.

Ich würde bei richtpunkt.tech zunächst die tatsächlichen Zahlungsempfänger und mögliche Verantwortliche identifizieren. Erst danach lässt sich sinnvoll beurteilen, gegen wen Forderungen gerichtet werden können.

Autorisierte und nicht autorisierte Zahlungen unterscheiden

Eine selbst veranlasste Überweisung wird nicht allein deshalb zu einer nicht autorisierten Zahlung, weil sich das Investment später als problematisch erweist.

§ 675u BGB betrifft nicht autorisierte Zahlungsvorgänge. Bei autorisierten Überweisungen müssen andere Rückforderungsmöglichkeiten geprüft werden.

Auch die regelmäßige Verjährung nach §§ 195, 199 BGB sollte frühzeitig berücksichtigt werden.

Vorsicht vor einer zweiten Täuschung nach dem Investment

Geschädigte von Online-Investments werden mitunter erneut angesprochen. Angebliche Ermittler, Blockchain-Spezialisten oder Rückholunternehmen behaupten dann, verlorenes Geld bereits gefunden zu haben.

Häufig verlangen sie zunächst eine Gebühr, bevor eine angebliche Rückzahlung erfolgen soll.

Solche Recovery Scams können einen zusätzlichen Schaden verursachen.

Ich rate dazu, keine Vorauszahlungen aufgrund unüberprüfbarer Rückzahlungsversprechen zu leisten. Besonders misstrauisch sollten Anleger sein, wenn sich ein angeblicher Behördenmitarbeiter ausschließlich über Messenger meldet oder Zahlungen in Kryptowährungen verlangt.

Rechtsanwalt Martin Wehrmann: Kostenfreie Ersteinschätzung zu RichtPunkt

Wenn Sie über RichtPunkt auf richtpunkt.tech investiert haben, sollten Sie mögliche Auszahlungsprobleme und widersprüchliche Anbieterangaben zeitnah rechtlich untersuchen lassen.

Ich bin Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht. Bei einer Prüfung befasse ich mich mit den ursprünglichen Anlageversprechen, den Vertragsunterlagen, der tatsächlichen Verwendung der Einzahlungen und möglichen Anspruchsgegnern.

Über trading-betrug.de können Sie eine kostenfreie Ersteinschätzung anfordern. Besonders hilfreich sind Zahlungsbelege, Auszahlungsanträge, Handelsübersichten und vollständige Kommunikationsverläufe.

Anhand dieser Informationen lässt sich prüfen, ob außergerichtliche Forderungen, eine Strafanzeige oder weitere zivilrechtliche Maßnahmen sinnvoll sind.

Ob sich investiertes Geld zurückholen lässt, hängt von den konkreten Beweisen, den Zahlungswegen und der Identifizierbarkeit möglicher Verantwortlicher ab. Eine Rückzahlung kann nicht garantiert werden.