Scandiportalen (iskportalen.com): Betrug? Erfahrungen und Probleme bei der Auszahlung?
Ein angeblicher Trading-Anbieter bittet Sie, Geld von einem fremden Konto entgegenzunehmen und anschließend weiterzuüberweisen? Führen Sie diese Anweisung nicht aus. Hinter solchen Zahlungswegen kann sich der Versuch verbergen, Gelder aus Straftaten über unbeteiligte Privatkonten zu verschieben.
Wer bei Scandiportalen (iskportalen.com) investiert hat, sollte deshalb besonders aufmerksam werden, wenn eine Auszahlung nicht direkt vom Vertragspartner kommt oder plötzlich über das eigene Girokonto abgewickelt werden soll.
Ich bin Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht. Bei entsprechenden Verdachtsfällen untersuche ich neben möglichen Rückforderungsansprüchen auch, ob Anleger ungewollt in fremde Zahlungsvorgänge eingebunden wurden.
Der Anleger wird zum Finanzagenten – ohne es zu bemerken
Die polizeiliche Kriminalprävention warnt ausdrücklich vor sogenannten Finanzagenten. Dabei stellen Privatpersonen ihr Bankkonto für den Empfang und die Weiterleitung fremder Gelder zur Verfügung.
Hinter den Zahlungen können Betrugstaten stehen. Die Weiterleitung erschwert anschließend die Rückverfolgung der Vermögenswerte.
Nach Angaben der Polizei drohen Finanzagenten unter bestimmten Voraussetzungen strafrechtliche Ermittlungen, zivilrechtliche Rückforderungen und bankseitige Maßnahmen.
Hypothetischer Beispielsfall: Ein Anleger erwartet eine Auszahlung von 6.000 Euro. Sein Ansprechpartner erklärt, das Geld werde aus technischen Gründen von einem anderen Kundenkonto überwiesen. Anschließend soll er den Betrag in Kryptowährungen umtauschen und weiterleiten.
Eine solche Konstruktion ist ein erhebliches Warnsignal.
Mein Rat: Lassen Sie die Herkunft des Geldes zunächst durch Ihre Bank klären. Eine Auszahlung sollte nicht davon abhängen, dass Sie fremde Gelder für unbekannte Personen transferieren.
Scandiportalen (iskportalen.com): Warum eine fremde Überweisung kein sicherer Trading-Gewinn ist
Bei Scandiportalen (iskportalen.com) wäre zunächst festzustellen, wer die angebliche Auszahlung tatsächlich veranlasst hat.
Steht auf dem Kontoauszug der Name einer unbekannten Privatperson, kann das verschiedene Ursachen haben. Eine Straftat ist dadurch noch nicht bewiesen.
Allerdings sollte die Zahlung nicht vorschnell als erwirtschafteter Anlagegewinn behandelt werden.
Ich empfehle, den tatsächlichen Auftraggeber, den Verwendungszweck und sämtliche zugehörigen Nachrichten zu dokumentieren.
Entscheidend ist die wirtschaftliche Zuordnung: Handelt es sich um die Erfüllung einer Forderung gegen den Trading-Anbieter oder um eine Zahlung, die mit diesem Vertragsverhältnis überhaupt nichts zu tun hat?
Diese Unterscheidung beeinflusst mögliche Rückzahlungsverpflichtungen erheblich.
Wann kann eine Geldweiterleitung strafbar sein?
§ 261 StGB stellt bestimmte Handlungen im Zusammenhang mit Vermögenswerten aus rechtswidrigen Taten unter Strafe.
Erfasst werden unter den gesetzlichen Voraussetzungen beispielsweise das Verschleiern der Herkunft oder bestimmte Formen des Übertragens und Verwendens solcher Gelder.
Auch leichtfertiges Nichterkennen der deliktischen Herkunft kann nach § 261 Abs. 6 StGB strafbar sein.
Nicht jeder Empfänger einer verdächtigen Überweisung begeht damit automatisch Geldwäsche.
Bei Scandiportalen (iskportalen.com) müsste insbesondere untersucht werden, welche Informationen der Anleger hatte, welche Warnzeichen er erkennen konnte und welche konkreten Handlungen ihm vorgeworfen werden.
Hypothetisches Beispiel: Eine Person erhält mehrfach Geld von wechselnden Privatkonten und leitet die Beträge gegen Provision an ausländische Empfänger weiter.
Ein solches Verhalten ist rechtlich anders zu bewerten als der einmalige, unerwartete Eingang einer Zahlung, die der Empfänger weder angefordert noch weitergeleitet hat.
Kostenfreie Ersteinschätzung
Da Betroffene eines Anlagebetrugs bereits einen empfindlichen Vermögensschaden erlitten haben, bieten wir zunächst eine kostenfreie Ersteinschätzung an. Wir teilen offen und ehrlich mit, was wir in Ihrem Fall für Sie tun können.
- 1Sie schildern uns Ihren Fall
- 2Melden Sie sich unverbindlich per Mail, Telefon oder WhatsApp
- 3Wir prüfen Ihre Erfolgsaussichten
- 4Sie erhalten eine anwaltliche Rückmeldung zu Ihrem Einzelfall.
Scandiportalen (iskportalen.com) Erfahrungen: Was passiert, wenn der ursprüngliche Geschädigte sein Geld zurückfordert?
Eine besondere Schwierigkeit entsteht, wenn das eingegangene Geld tatsächlich von einem anderen Betrugsopfer stammt.
Dann können Rückforderungsansprüche nach § 812 Abs. 1 Satz 1 BGB in Betracht kommen. Die konkrete bereicherungsrechtliche Zuordnung ist bei mehrgliedrigen Zahlungsbeziehungen allerdings sorgfältig zu prüfen.
Wer Geld lediglich erhalten und anschließend weitergeleitet hat, ist dadurch nicht automatisch von sämtlichen zivilrechtlichen Risiken befreit.
Ich würde deshalb klären, auf welcher Grundlage die Zahlung erfolgte, wer sie veranlasste und welche Vermögensverschiebungen tatsächlich stattgefunden haben.
Wichtig: Überweisen Sie einen verdächtigen Zahlungseingang nicht eigenmächtig an eine neue, telefonisch genannte Kontoverbindung zurück.
Stimmen Sie das weitere Vorgehen mit Ihrer Bank ab. Andernfalls besteht die Gefahr, auf eine erneute Täuschung hereinzufallen.
Wenn die Bank plötzlich das Konto sperrt
Eine Kontosperre kann für Betroffene gravierende Folgen haben. Gehaltszahlungen, Lastschriften und laufende Verpflichtungen sind möglicherweise betroffen.
Im Zusammenhang mit Scandiportalen (iskportalen.com) sollte zunächst festgestellt werden, welche Maßnahme die Bank tatsächlich getroffen hat.
Eine vorübergehende Einschränkung wegen verdächtiger Transaktionen ist von einer ordentlichen Kündigung der Geschäftsbeziehung zu unterscheiden.
Ich empfehle, die Bank schriftlich um Mitteilung der rechtlich zulässigen Informationen zur Maßnahme zu bitten.
Nicht jede Einzelheit einer geldwäscherechtlichen Prüfung darf offengelegt werden. Eine Kontosperre beweist daher weder eine Straftat noch die Unschuld des Kontoinhabers.
Praktisch wichtig: Informieren Sie bei ausbleibenden Zahlungen frühzeitig betroffene Vertragspartner und sichern Sie die Kommunikation mit Ihrer Bank.
Scandiportalen (iskportalen.com) Auszahlung: Welche Schritte sind bei bereits weitergeleitetem Geld sinnvoll?
Wurden im Umfeld von Scandiportalen (iskportalen.com) fremde Beträge empfangen und weitertransferiert, sollte der vollständige Zahlungsweg rekonstruiert werden.
Ich empfehle folgende Reihenfolge:
- Weitere Transfers sofort unterlassen und die Bank informieren.
- Kontoauszüge mit vollständigen Absender- und Empfängerangaben sichern.
- Nachrichten mit Zahlungsanweisungen unverändert aufbewahren.
- Bei konkretem Straftatverdacht anwaltlich begleitet die erforderlichen Schritte gegenüber den Ermittlungsbehörden prüfen.
Eine frühzeitige rechtliche Einordnung ist besonders wichtig, wenn bereits polizeiliche Anfragen vorliegen.
Niemand sollte unvorbereitet umfangreiche Erklärungen abgeben, ohne seine eigene verfahrensrechtliche Stellung zu kennen.
Rechtsanwalt Martin Wehrmann: Wenn aus einem Anlageverlust zusätzliche Haftungsrisiken entstehen
Wer bei Scandiportalen (iskportalen.com) Geld investiert hat, möchte verständlicherweise zunächst seine Einzahlungen zurückerhalten. Werden jedoch fremde Konten, unbekannte Zahlungsempfänger oder Weiterleitungsaufträge eingeschaltet, kann eine zusätzliche rechtliche Problematik entstehen.
Ich bin Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht. Bei einem möglichen Trading-Betrug untersuche ich, ob ein Anleger ausschließlich geschädigt wurde oder darüber hinaus ungewollt an verdächtigen Zahlungsabläufen beteiligt war.
Dabei trenne ich mögliche Ansprüche auf Rückzahlung des Anlagekapitals von strafrechtlichen Risiken und etwaigen Forderungen Dritter.
Haben Sie bei Scandiportalen (iskportalen.com) negative Erfahrungen gemacht, eine ungewöhnliche Auszahlung erhalten oder Geld auf Anweisung eines angeblichen Finanzberaters weitergeleitet, können Sie über trading-betrug.de eine kostenfreie Ersteinschätzung anfordern.
Ein vermeintlicher Gewinn ist kein Gewinn, wenn das Geld einem anderen Geschädigten gehört. Wer den Zahlungsweg rechtzeitig klärt, kann weitere finanzielle und rechtliche Schäden vermeiden.